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Jolie-Pitt: Untersuchung im Sorgerechtsstreit beendet

Ende eines Traumpaares Jolie-Pitt: Untersuchung im Sorgerechtsstreit beendet

Das Aus von „Brangelina“ kam völlig überraschend. Nun müssen Angelina Jolie und Brad Pitt sich über die Zukunft ihrer Kinder einigen. Die beiden Stars scheinen in dieser Fragen langsam voranzukommen.

Los Angeles. In den Sorgerechtsstreit zwischen Angelina Jolie (41) und Brad Pitt (52) kommt Bewegung.

Jolies Sprecherteam teilte der Deutschen Presse-Agentur mit, dass das Kinder- und Familienamt (DCFS) in Los Angeles eine achtwöchige Untersuchung in dem Fall durchgeführt habe. Zum Schutz der Kinder seien Sicherheitsmaßnahmen getroffen worden, worüber sich die Schauspielerin der Mitteilung zufolge erleichtert zeigte.

Jolie hatte Mitte September überraschend die Scheidung eingereicht und als Begründung „unüberbrückbare Differenzen“ genannt. Sie fordert in dem Antrag das alleinige Sorgerecht für die sechs Kinder, von denen drei adoptiert sind. Ihr Team verwies auf eine Bekanntmachung vom Dienstag, wonach die Kinder in der Obhut der Mutter bleiben sollen. Sie würden ihren Vater aber weiterhin bei Besuchen sehen. Diese Vereinbarung sei auf Empfehlung von Experten bereits vor über einer Woche getroffen und von den Eltern unterzeichnet worden.

Das DCFS teilte auf Anfrage mit, dass solche Angelegenheiten vertraulich behandelt würden. Pitts Sprecher reagierte zunächst nicht. Allerdings soll der Hollywood-Star erst vorige Woche in einem Gerichtsantrag das gemeinsame Sorgerecht gefordert haben. Damit ist eine endgültige Lösung der Sorgerechtsfrage vermutlich noch offen.

Pitt und Jolie liefern sich nach ihrer Trennung einen Sorgerechtsstreit um ihre sechs Kinder. Ermittlungen gegen Pitt sind laut Medienberichten mittlerweile eingestellt worden. Warum genau ermittelt wurde, ist bislang nicht offiziell mitgeteilt worden.

Pitt war unterdessen erstmals nach der Trennung von seiner Frau auf dem Roten Teppich zu sehen. Bei einem Fan-Event für seinen neuen Film „Allied“ in Los Angeles zeigte er sich am Mittwochabend gut gelaunt, machte Fotos mit Besuchern und lächelte in die Kameras. Der Schauspieler - mit weißem Hemd, schwarzem Anzug und ohne Ehering - wirkte dabei schmaler im Gesicht. Das Spionage-Drama mit ihm und Marion Cotillard (41) in den Hauptrollen ist vom 1. Dezember an in den deutschen Kinos zu sehen.

Bereits einen Tag zuvor hatte Pitt zusammen mit Julia Roberts (49) an einer privaten Vorführung des Films „Moonlight“ teilgenommen, den er mit seiner Firma produziert hat.

dpa

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