Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Panorama Kida Khodr Ramadan nimmt Hipster-Diskussion gelassen
Nachrichten Panorama Kida Khodr Ramadan nimmt Hipster-Diskussion gelassen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:12 27.01.2018
Kida Khodr Ramadan wurde für seine Rolle in der Serie „4 Blocks“ mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Quelle: Britta Pedersen
Anzeige
Berlin

Schauspieler Kida Khodr Ramadan (41) stört sich nicht an der Diskussion über Hipster. „Lieber eine Million Hipster als nur einen AfD-Idioten“, sagte Ramadan der „Berliner Zeitung“ (Samstag).

In Berlin-Kreuzberg etwa, wo der Schauspieler aufwuchs, sei Platz für alle Menschen. „Ich kann ja keinem Menschen verbieten, nach Kreuzberg zu kommen, bloß weil er ein Hipster ist - dann wäre ich ja ein Rassist.“

Der Bezirk habe ihn sehr geprägt, so Ramadan weiter. „Da habe ich die Straße erlebt, viele Menschen kennengelernt, auch viele dubiose und extrem unterschiedliche Typen.“ Von diesen „Charakterstudien“ profitiere er heute in seinem Beruf. Berlin-Kreuzberg gilt als multikultureller Bezirk, in dem viele verschiedene Gruppen zusammenleben.

In einem Gastbeitrag für die „Zeit“ hatte CDU-Politiker Jens Spahn im vergangenen Jahr vor der Bildung einer neuen Parallelgesellschaft gewarnt: Englisch sprechende Hipster in der Hauptstadt - und damit für Spott in der Hauptstadt gesorgt.

Schauspieler Ramadan hatte am Freitag den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Bester Schauspieler“ gewonnen. Er wurde für seine Leistung in der Serie „4 Blocks“ (TNT Serie) ausgezeichnet, in der es um eine arabische Großfamilie in Berlin-Neukölln geht.

dpa

Mehr zum Thema

Die dreifache Oscar-Preisträgerin wird laut Sender in der zweiten Staffel die Schwiegermutter einer der drei Hauptprotagonistinnen verkörpern.

25.01.2018

Es sicherlich einer der schrägsten Preise, den man als Schauspieler gewinnen kann. Mit einem goldenen Puddingtopf ehrt die Theatergruppe der Harvard Universität die Männer und Frauen des Jahres. Den Anfang machte Mila Kunis.

26.01.2018

Eigentlich sollte Casey Affleck den Oscar an die beste Schauspielerin vergeben. Jetzt hat der jüngere Bruder von Ben Affleck einen Rückzieher gemacht.

26.01.2018

Die Wahl der Bierkönigin ist in Bayern alljährlich ein Ereignis. Ein Mann aus Baden-Württemberg hat sich für die nächste Regentschaft beworben – und eine Genderdebatte ausgelöst.

27.01.2018
Panorama Die Zukunft der Erinnerungskultur - Der Holocaust? „Krass, so krass“

Schüler über Nationalsozialismus und Judenverfolgung aufzuklären wird schwieriger: Es leben immer weniger Zeitzeugen, die Informationsflut ist gewaltig, und Kinder aus Migrantenfamilien blicken mit ganz anderen Augen auf die Vergangenheit. Wie kann jungen Menschen heute noch der Schrecken der NS-Zeit vermittelt werden? Zum Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz ein Blick in Gegenwart und Zukunft der Erinnerungskultur.

27.01.2018

Seit Tagen herrscht in Großbritannien große Empörung über den Skandal um eine Spendengala „nur für Männer“. Hostessen sollten die reichen Herren in Spender-Laune bringen. Laut einer Undercover-Reporterin wurden die Frauen massiv sexuell belästigt.

26.01.2018
Anzeige