Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Panorama Kölner Silvesternacht: Erstmals muss ein Täter ins Gefängnis
Nachrichten Panorama Kölner Silvesternacht: Erstmals muss ein Täter ins Gefängnis
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:02 14.04.2016
Anzeige
Köln

Erstmals ist ein Täter aus der Kölner Silvesternacht zu einer Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt worden. Ein 21 Jahre alter Algerier bekam vor dem Amtsgericht Köln eine Freiheitsstrafe von einem Jahr für einen räuberischen Diebstahl.

„Er hat Gewalt angewandt, und das wiegt natürlich schwerer“, sagte ein Gerichtssprecher.

Das Schöffengericht befand ihn für schuldig, in der Silvesternacht auf dem Bahnhofsvorplatz einem Mann das Portemonnaie aus der Gesäßtasche gezogen zu haben. Als der Mann das bemerkte, hielt er den Dieb fest, der ihm daraufhin einen Stoß versetzte. Zwei andere Passanten griffen ein, und es kam zu einem Handgemenge. Dabei attackierte der 21-Jährige die Passanten.

Das Gericht entschied sich auch deshalb gegen eine Bewährungsstrafe, weil es keine positive Sozialprognose erkennen konnte. Der Mann war erst im November 2015 nach Deutschland eingereist.

In der Silvesternacht war es in Köln massenhaft zu Straftaten gekommen. Entsetzen hatten vor allem die sexuellen Übergriffe auf Frauen ausgelöst. Am 6. Mai soll erstmals ein solcher Fall verhandelt werden, es geht dabei um versuchte sexuelle Nötigung. Ein 26-jähriger Algerier ist angeklagt, zusammen mit anderen Männern eine Frau umstellt und begrapscht zu haben.

dpa

Mehr zum Thema

Er glaubte, sich auf Weisung von Kanzlerin Merkel gegen Werwölfe verteidigen zu müssen - und erschoss auf seiner Amokfahrt durch Bayern zwei Menschen. Nun muss der 48 Jahre alte Schütze in die Psychiatrie.

12.04.2016

Bestimmte arabische Großfamilien sind laut Polizei in kriminelle Strukturen verwickelt. Die Ermittler tun sich schwer, weil wie bei der klassischen Mafia eine Art Schweigepflicht herrscht. Nun gab es in Berlin doch „umfangreiche Zeugenaussagen“.

12.04.2016

Es geht um malträtierte Prostituierte, um 17,5 Millionen Euro an hinterzogenen Sozialleistungen und um eine berüchtigte Rocker-Gang: Mit 900 Leuten haben Ermittler ein Großbordell in Berlin aufgemischt. Der Fall erinnert die Staatsanwaltschaft an den Gangster Al Capone.

15.04.2016

Es geht um malträtierte Prostituierte, um 17,5 Millionen Euro an hinterzogenen Sozialleistungen und um eine berüchtigte Rocker-Gang: Mit 900 Leuten haben Ermittler ein Großbordell in Berlin aufgemischt. Der Fall erinnert die Staatsanwaltschaft an den Gangster Al Capone.

15.04.2016

Sonnenschein und gute Laune: Für König Willem-Alexander und seine Frau Máxima aus den Niederlanden gab es auch an ihrem zweiten Tag in Bayern Applaus. Wirbel gab es um Máximas grauen Mantel.

15.04.2016

Das Kopftuchverbot für Berliner Lehrerinnen an allgemeinbildenden Schulen ist nach einem Urteil des Arbeitsgerichts rechtens.

14.04.2016
Anzeige