Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Panorama Madonna und Lady Gaga werben für Hillary Clinton
Nachrichten Panorama Madonna und Lady Gaga werben für Hillary Clinton
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:50 09.11.2016
Anzeige
Washington

Madonna gibt ein Überraschungskonzert, Boris Becker fordert per Twitter zur Wahl von Hillary Clinton auf: Die US-Präsidentschaftswahl bewegt in ihrer entscheidenden Phase viele Prominente.

Bei Twitter, Facebook oder Instagram erklären einige Berühmtheiten klar, wen sie unterstützen. Becker (48) schrieb bei Twitter: „Ich schaue CNN und hoffe, Amerika tut das Richtige heute.“ Der angehängte Hashtag #HillaryClintonForPresident (Hillary Clinton als Präsidentin) macht deutlich, wem die Amerikaner nach Ansicht des ehemaligen Tennisstars ihre Stimme geben sollen.

Popstar Madonna (58) ist ähnlicher Ansicht. Sie gab am Montagabend - dem Abend vor der Wahl - ein Überraschungskonzert in einem New Yorker Park. „Das ist ein Konzert über Frieden. Wir wollen und wir werden eine Präsidentin wählen, die dafür sorgt, dass Amerika großartig bleibt“, sagte die US-Musikerin, wie Videos im Internet zeigen. Rund 300 Leute versammelten sich laut US-Medienberichten bei dem rund 30-minütigem Konzert, das die Sängerin kurz vorher bei Twitter angekündigt hatte. „Wir werden eine Präsidentin wählen, die nicht diskriminiert“, sagte Madonna.

Weitere Musiker stellten sich ebenfalls auf Clintons Seite. Lady Gaga (30) trat in der Nacht zum Dienstag (Ortszeit) um kurz nach Mitternacht gemeinsam mit Clinton in Raleigh (US-Bundesstaat North Carolina) vor ein begeistertes Publikum. Früher am Abend hatte bereits Rockstar Bruce Springsteen (67) bei einer großen Wahlkampfveranstaltung der Demokratin mit Jon Bon Jovi (54) für die musikalische Untermalung gesorgt. Springsteen sagte, die Entscheidung für Clinton könne nicht leichter sein. Ihre Kandidatur stehe für eine Vision von Amerika, wo jeder zählt.

Sängerin Christina Aguilera (35) forderte am Tag vor der Wahl bei Instagram eindringlich dazu auf, wählen zu gehen: „Uns allen wurde eine Stimme gegeben, aber wofür ist sie gut, wenn wir sie nicht nutzen? Nutz' deine Stimme morgen, um den Wechsel zu beeinflussen. Wählen macht einen Unterschied!“ Versehen war die Nachricht unter anderem mit dem Hashtag #firstfemalepresident (erste Präsidentin).

Der Republikaner Donald Trump hat zwar ebenfalls prominente Unterstützer, seine Star-Riege verblasst jedoch neben der seiner Konkurrentin. Der Immobilien-Makler kann nur wenige Größen des Showbiz vorweisen. Dazu zählen immerhin der ehemalige Boxweltmeister Mike Tyson (50), der Wrestler Hulk Hogan (63) und Gene Simmons (67), Bassist der Rockband Kiss. In den sozialen Medien hielten sich die Trump-Befürworter jedoch in Bezug auf die Wahl zuletzt zurück.

Sollte Trump die Wahl gewinnen, erwartet die Autorin Cornelia Funke (57) einen Aufstand der Schriftsteller, Intellektuellen und Künstler. Die in Los Angeles lebende deutsche Bestsellerautorin („Tintenherz“) sagte der „Braunschweiger Zeitung“: „Ich rechne mit einem gewaltigen Widerstand. Die Amerikaner sind ein rebellisches Volk.“

dpa

Mehr zum Thema

Kalifornien ist demokratisch, Texas wählt republikanisch - so ist es seit Jahrzehnten. Der Wahlkampf konzentriert sich auf einige wenige Staaten. Hier sind die fünf wichtigsten.

09.11.2016

Nach dem nächtlichen Schock gratulieren deutsche Spitzenpolitiker dem künftigen US-Präsidenten Trump - wie es sich gehört. Die Kanzlerin macht aber zugleich Vorgaben für die künftige Zusammenarbeit. Das erste Treffen Merkel-Trump ist wohl noch völlig offen.

10.11.2016

Niemand wollte es glauben. Nun ist es wahr. Trump hat gewonnen. Ein Politlaie, ein für viele brandgefährlicher, brutaler Demagoge. Clinton - geschlagen. Eine Sensation.

09.11.2016

Deutschland ist im Visier von islamistischen Terroristen. Einige geplante Anschläge konnten vermutlich frühzeitig gestoppt werden.

08.11.2016
Panorama 15-Meter-Erdloch in Japan - Fünfspurige Straße sackt zusammen

Mitten in einer 1,5 Millionen-Einwohner-Stadt in Japan ist eine fünfspurige Straße eingestürzt. Der Krater ist mindestens zwei Stockwerke tief – und weitet sich aus. Verursachten Bauarbeiten an einer U-Bahn-Linie die Schäden?

08.11.2016
Panorama Mysteriöser Seelenfänger - Salafisten-Prediger Abu Walaa

„Abu Walaa, der Iraker“ steht in schöner arabischer Kalligrafie auf einem Bild des Salafisten-Predigers. Sein Gesicht zeigt er nicht. Lange beobachteten die Sicherheitskräfte sein Treiben. Jetzt haben sie zugeschlagen.

08.11.2016
Anzeige