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Panorama Mutter zapfte ihrem Sohn wöchentlich Blut ab – fünf Jahre lang
Nachrichten Panorama Mutter zapfte ihrem Sohn wöchentlich Blut ab – fünf Jahre lang
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10:37 08.02.2019
Die Mutter schüttete das Blut ihres Sohnes in die Toilette und entsorgte die Spritzen im Müll. Quelle: imago/Revierfoto
Herning

Fünf Jahre lang musste der Sohn einer mittlerweile 36-jährigen Dänin die Misshandlung über sich ergehen lassen: Seitdem der Junge elf Monate alt war, nahm ihm seine Mutter regelmäßig Blut ab – und brachte ihn damit in Lebensgefahr. Jetzt wurde die Frau im westdänischen Herning zu vier Jahren Haft verurteilt. Auch in ihren Beruf als Krankenschwester darf sich nicht mehr zurückkehren.

Ärzten war der Blutmangel des Kindes schon länger bekannt, erklären konnten sie ihn jedoch nicht – jedenfalls nicht durch die Darmerkrankung des kleinen Jungen. Die Mediziner verdächtigten die Mutter schließlich und riefen die Polizei. Mit einem Video von der blutigen Tat als Beweismaterial konnten die Polizeibeamten die Mutter letztendlich festnehmen. Dies geschah im September 2017, als die Dänin sogar noch einen Blutbeutel ihres Sohnes in der Hand hielt.

Mutter ist offenbar psychisch krank

Die 36-Jährige sagte vor Gericht, dass sie sich selbst nicht verstehe. Sie ist vermutlich psychisch krank, Experten gehen bei ihr vom Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom aus. Dabei täuschen die Eltern bei ihrem Kind eine schwere Krankheit vor oder lösen sie selbst aus. Nach außen zeigen sie, wie hingebungsvoll sie sich angeblich um ihr Kind kümmern.

Das würde erklären, warum sich die Mutter in sozialen Netzwerken als besonders fürsorglich darstellt, wenn es um ihren kranken Sohn geht. Dass sie das Blut des Jungen in die Toilette schüttete und die Spritzen im Müll entsorgte, hielt sie dagegen geheim.

Ihr mittlerweile sieben Jahre alte Sohn befindet sich in der Obhut seines Vaters.

Von RND/aw

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