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Panorama Neue Hinweise auf mordverdächtiger Pfleger
Nachrichten Panorama Neue Hinweise auf mordverdächtiger Pfleger
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08:46 09.03.2018
Staatsanwaltschaft und Polizei informieren in München auf einer Pressekonferenz über den Fall des mordverdächtigen Pflegers. Quelle: dpa
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München

Nach der Inhaftierung des Hilfspflegers in Bayern sind weitere mögliche Aufenthaltsorte des Mannes bekannt geworden. Es gebe Hinweise, dass der 36-Jährige aus Polen auch in Hessen, Niedersachsen und Berlin tätig gewesen sein soll.

Dem Mann wird vorgeworfen, in Ottobrunn bei München einen 87-jährigen Pflegebedürftigen mit Insulin getötet haben. Die Ermittler gehen aktuell von vier weiteren Fällen aus, „in denen das Ableben einer betreuten Person in einem unmittelbaren zeitlichen und räumlichen Zusammenhang mit dem Aufenthalt des Tatverdächtigen stand“.

Es geht dabei um Fälle in den beiden bayerischen Landkreisen Forchheim (Juli 2017) und Kitzingen (Januar 2018) sowie je einen Fall in Hannover (Juli 2017) und im baden-württembergischen Landkreis Tuttlingen (Juli 2017).

Am Donnerstag informierte die Münchner Polizei via Twitter über 35 neue Hinweise und mögliche Stationen des Pflegers. Polizei und Staatsanwaltschaft hatten die Öffentlichkeit zuvor um Mithilfe gebeten und gefragten, wer mögliche Aufenthaltsorte und oder Personen kennt, die von dem 36-Jährigen betreut wurden.

Ob eine Kausalität zwischen den vier bekannten Todesfällen und der Anwesenheit des Hilfspflegers bestand, ist noch nicht geklärt. Die Polizei warnte vor einer Vorverurteilung. „Wir stehen erst am Anfang der Ermittlungen“, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München.

Nach seiner Festnahme hatte die Polizei bei dem Pfleger zwei EC-Karten des Ottobrunner Toten samt Geheimnummern gefunden. Inzwischen gibt es nach Polizeiangaben an weiteren fünf Tätigkeitsorten Hinweise auf mögliche Eigentumsdelikte des Tatverdächtigen.

Von RND/dpa

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