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New Yorks Bürgermeister will Pferdekutschen verbieten

New York New Yorks Bürgermeister will Pferdekutschen verbieten

In der Millionen-Metropole tobt ein „Kulturkampf“ zwischen Tierschützern und Kutschern.

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Zwei Kutschen auf den Straßen von New York unterwegs. Nach dem Willen des neuen Bürgermeisters sollen sie verschwinden.

New York — Der Central Park ist die grüne Lunge der US-Ostküstenmetropole New York, eine vier Kilometer lange und 800 Meter breite Oase in den Hochhausschluchten von Manhattan. Auf den Straßen, die sich durch die riesige Gartenanlage schlängeln, gehört das Klappern von Hufen dazu: Seit einem Jahrhundert chauffieren Pferdekutschen Einheimische, aber vor allem Touristen durch den Park. Doch nun verlangen Tierschützer die Abschaffung der Kaleschen — und haben den neuen Bürgermeister Bill de Blasio auf ihrer Seite.

„Wir werden die Pferdekutschen loswerden, Punkt“, kündigte de Blasio an. „Unmenschlich“ und „nicht angemessen im Jahr 2014“ seien die Kutschen. „Schluss damit“, fügte der demokratische Politiker hinzu.

Nun tobt in der Metropole ein „Kulturkampf“ zwischen Tierschützern und Kutschern, die mit den bei Urlaubern beliebten Touren ihr Geld verdienen. „New York ist eine der verkehrsreichsten Städte der Welt, die Pferde arbeiten mit ihren Nüstern an den Auspuffrohren“, sagt Chelsie Schadt von der Gruppe NYClass, die sich für ein Ende der Kutschfahrten einsetzt. „Pferde gehören nicht in den Straßenverkehr.“ Die Gespanne seien in den vergangenen Jahren in rund 20 Unfälle verwickelt gewesen. 1,3 Millionen Dollar spendete NYClass im Bürgermeisterwahlkampf an de Blasio und andere Kandidaten — nun verlangt die Gruppe, dass ihre Forderung auch umgesetzt wird.

Insgesamt sind 68 Kutschen im Central Park unterwegs, gezogen von 220 Pferden und gelenkt von 170 Fahrern. Eine ist Christina Hansen. „Wir kümmern uns gut um unsere Pferde“, sagt sie. New York ohne Kutschen kann sie sich nicht vorstellen: „Das wäre, als würden wir die Freiheitsstatue oder das Empire State Building abschaffen.“

 



OZ

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