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Quentin Tarantino entschuldigt sich bei Polanski-Opfer

Sexueller Missbrauch Quentin Tarantino entschuldigt sich bei Polanski-Opfer

Quentin Tarantino holt die Vergangenheit ein. Vor rund 15 Jahren hat sich der Regisseur zu Roman Polanski geäußert, jetzt rudert er zurück.

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Quentin Tarantino ist in die Kritik geraten.

Quelle: Peter Foley/epa

Los Angeles. US-Regisseur Quentin Tarantino (54, „Django Unchained“) hat sich für frühere Äußerungen über eine Frau entschuldigt, die als Minderjährige von Regisseur Roman Polanski missbraucht wurde.

„Ich war ignorant und unsensibel und vor allem nicht korrekt“, zitierten US-Medien am Donnerstag aus der Mitteilung des Oscar-Preisträgers. Er wolle sich hiermit öffentlich bei Samantha Geimer entschuldigen.

1977 hatte Polanski („Der Pianist“) unerlaubte sexuelle Handlungen mit der damals 13-Jährigen vor Gericht zugegeben. Unmittelbar vor der Urteilsverkündung floh er nach Frankreich und betrat die USA seitdem nie wieder.

Tarantino war mit kürzlich aufgetauchten Äußerungen in die Kritik geraten, die er 2003 in einem Interview mit Radiomoderator Howard Stern gemacht hatte. Es sei damals keine Vergewaltigung gewesen, spekulierte er in der Show. Das Mädchen habe den Sex gewollt.

„Damit liegt er falsch“, sagte Geimer über Tarantino im Interview mit der Zeitung „Daily News“. Sie sei nicht verärgert, aber sie würde es begrüßen, wenn er seinen Fehler einsehen würde. In seiner Stellungnahme erklärte Tarantino nun, dass Geimer tatsächlich von Polanski vergewaltigt worden sei.

Die heute 54 Jahre alte Amerikanern hat in den vergangenen Jahren wiederholt die Einstellung des langjährigen Verfahrens gegen Polanski gefordert. Sie sei sich sicher, dass Polanski die Tat damals sofort bereut habe, sagte sie im vorigen Jahr.

Tarantino war erst kürzlich  durch Vorwürfe von seiner „Kill Bill“-Darstellerin Uma Thurman in die Schlagzeilen geraten. Er entschuldigte sich dafür, die Schauspielerin bei den Dreharbeiten für „Kill Bill“ zu einem Stunt überredet zu haben, bei dem sie sich verletzte. „Das war eines der Dinge, die ich am meisten bereue in meinem Leben“, sagte er dem Filmmagazin „Deadline“.

dpa

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