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Panorama Suche nach Flugzeug-Trümmern weiter ergebnislos
Nachrichten Panorama Suche nach Flugzeug-Trümmern weiter ergebnislos
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00:00 22.03.2014
Perth

Bei der Suche nach der malaysischen Boeing 777-200 halten die Helfer zwei Wochen nach deren Verschwinden nicht nur noch Ausschau nach Wrackteilen — sondern auch Überlebenden im Ozean. Das sagte der Leiter für Nothilfe-Einsätze der australischen Seesicherheitsbehörde (Amsa), John Young. Fünf Flugzeuge seien in der abgelegenen Seeregion im Indischen Ozean im Tiefflug im Einsatz. Hochspezialisierte Späher versuchten, vom Fenster aus die Objekte zu sichten, die auf einem Satellitenbild als mögliche Wrackteile identifiziert worden waren. „Die Objekte sind unsere beste Spur zu einer Stelle, wo wir womöglich Menschen finden, die gerettet werden müssen“, sagte Young. Das Suchgebiet liegt 2500 Kilometer südwestlich von Perth an der australischen Westküste.

China hat weitere Schiffe in Bewegung gesetzt, um nach der verschollenen Boeing zu suchen. Der Eisbrecher „Xuelong“ fülle in Australien seinen Proviant auf und fahre dann in den südlichen Indischen Ozean, hieß es. Drei Marine-Schiffe waren bereits unterwegs, und zwei Rettungsschiffe sollten bald in See stechen. Mehr als 150 der 239 Insassen des verschollenen Flugzeugs sind Chinesen.

Die Boeing der Malaysia Airlines ist seit dem 8. März spurlos verschwunden. Die Ermittler sind nach Signal- und Datenanalysen überzeugt, dass die Maschine nach dem Start radikal vom Kurs abwich und noch stundenlang weiterflog. Am vergangenen Sonnabend sagte der malaysische Regierungschef Najib Razak, alles deute darauf hin, dass die Kommunikationssysteme an Bord absichtlich abgestellt wurden.

Ein Kabelbrand mit giftigen Gasen oder ein Luftdruckverlust, der die Piloten bewusstlos machte, werde aber auch nicht ausgeschlossen. Bei der Suche nach den beiden Objekten — eines davon 24 Meter lang — war das Wetter gestern etwas besser als am Vortag, aber die Suche blieb jedoch ergebnislos. Aufklärungsflugzeuge aus Australien und den USA überflogen gestern mehrfach das Gebiet, ohne die auf Satellitenaufnahmen entdeckten Objekte zu orten.

Im Einsatz sind unter anderem drei Seeaufklärer vom Typ Orion P-3. Sie sind mit Radar, Sonar und Infrarot-Sensoren ausgestattet und können mithilfe eines Magnetdetektors Objekte bis in 300 Meter Wassertiefe orten.Vor Ort ist bereits ein norwegisches Frachtschiff und hält ebenfalls Ausschau.



OZ

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