Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Panorama Supermarkt entschuldigt sich für „rassistisches Entlein“ zu Ostern
Nachrichten Panorama Supermarkt entschuldigt sich für „rassistisches Entlein“ zu Ostern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:41 09.04.2019
In England wurde eine Schokoladenente wegen Rassismus-Vorwürfen aus den Regalen genommen. (Symbolfoto) Quelle: picture alliance / Symbol
London

Die britische Supermarktkette Waitrose hat sich bei ihren Kunden entschuldigt, nachdem sie für ihre „rassistische“ Osterente heftig kritisiert worden war.

Das Einzelhandelsunternehmen hatte ein Trio aus weißen, hellen und dunklen Schokoladenenten für acht Pfund im Angebot. Unter den Schokoladenfiguren stand: „knusprig“, „flauschig“ und „hässlich“. „Hässlich“ wurde dabei das dunkelste Entlein bezeichnet – und dafür gab es Kritik.

Mehr zum Thema:
Alltagsrassismus? Emotionale Debatte um den „Sarotti-Mohr“

Bei Twitter äußerten User, dass die Bezeichnung „rassistisch“ sei. „Schäm dich Waitrose für fragwürdige Marketingpraktiken und die Verstärkung der hässlichen schwarzen Entlein-Erzählung. Hinterlistiger, zufälliger Rassismus, der dunkle Farben herabwürdigt“, schreibt eine Nutzerin.

Supermarkt nimmt rassistisches Entlein aus dem Verkauf

Die Supermarktkette reagierte auf die Kritik und nahm das Produkt kurzerhand aus dem Sortiment. Wie der „Telegraph“ berichtet, wurde die Verpackung der Entenküken neu gestaltet. Sie seien wieder im Handel erhältlich.

Andere Nutzer verstehen die Aufregung hingegen nicht. Sie gehen davon aus, dass sich die Bezeichnung „hässlich“ auf das Märchen des dänischen Schriftstellers Hans Christian Andersen bezog. Dort verwandelt sich das hässliche kleine Entlein mit den stumpfen braunen Federn später in einen wunderschönen Schwan.

„Wir bedauern jede Verärgerung, die durch den Namen dieses Produkts verursacht wurde. Wir wollten absolut niemanden beleidigen. Wir haben das Produkt vor einigen Wochen aus dem Verkauf genommen, Bezeichnung geändert und unsere Entenküken sind jetzt wieder im Verkauf“, so ein Unternehmenssprecher zum „Telegraph“.

Von RND/mat

Er soll einen Pfandautomaten manipuliert und so 1,8 Millionen Euro ergaunert haben: Wegen millionenschweren Betrugs musste sich ein 46-Jähriger vor Gericht verantworten. Jetzt wurde der zweifache Familienvater freigesprochen.

09.04.2019

Seit Montag schwimmt ein Delfin in der Kieler Förde. Jetzt konnten Mitarbeiter des Sporthafens ein Video von dem Besucher machen. Es ist nach Fiete, Selfie und Delfie der vierte Delfin, der in Kiel gesichtet wurde.

09.04.2019

Nach einem Pograpscher schlägt eine Frau zu, bricht dem Täter dabei die Nase – und das ist völlig legitim, hat jetzt die österreichische Justiz entschieden.

09.04.2019