Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Panorama Staatsanwalt fordert lebenslang für U-Boot-Bauer Madsen
Nachrichten Panorama Staatsanwalt fordert lebenslang für U-Boot-Bauer Madsen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:44 26.04.2018
Beamte der Spurensicherung untersuchen das U-Boot „Nautilus“ des dänischen Ingenieurs Peter Madsen. Quelle: Jacob Ehrbahn/ritzau Foto/archiv
Anzeige
Kopenhagen

Der dänische Erfinder Peter Madsen soll nach dem Willen der Staatsanwaltschaft wegen Mordes an der schwedischen Journalistin Kim Wall lebenslang ins Gefängnis.

Er sei sich bewusst, dass das für einen einzelnen Mord eine ungewöhnlich harte Strafe sei, sagte Staatsanwalt Jakob Buch-Jepsen am Montag in seinem Plädoyer.

In diesem Fall gebe es jedoch keine mildernden, sondern nur verschärfende Umstände. Madsen sei absolut nicht glaubwürdig und habe entsetzlich brutal gehandelt, sagte der Staatsanwalt. Sollte das Gericht in Kopenhagen keine lebenslange Freiheitsstrafe verhängen, fordere er Sicherungsverwahrung für unbestimmte Zeit.

Madsen ist angeklagt, die schwedische Journalistin an Bord seines U-Bootes gefoltert und ermordet zu haben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass ihn Gewalt und Schmerzen sexuell erregten. Mit großer Wahrscheinlichkeit habe er die junge Frau enthauptet - und dies lange zuvor geplant.

Madsen dagegen weist einen Mord zurück und beschreibt den Tod der Journalistin als tragischen Unfall im Inneren des U-Bootes. Am Montag sollte auch die Verteidigung ihr Plädoyer halten. Das Urteil wird für Mittwoch erwartet.

dpa

Mehr zum Thema

Urteil im Thiazi-Prozess erwartet +++ Preisverleihung bei Schülerzeitungswettbewerb +++ Prozessbeginn: 41-Jähriger soll Mädchen missbraucht haben +++ Parlamentarischer Abend zu Insektensterben

23.04.2018

Ein achtjähriges Mädchen ist von einem Bekannten mehrfach sexuell missbraucht worden. Dabei sollte er das Kind von der Schule abholen und sicher nach Hause bringen.

24.04.2018

Es ist ein Fall mit bisher nicht gekannter Dimension und grausamen Details. Nach dem jahrelangen Missbrauch eines Kindes bei Freiburg ist das erste Urteil gesprochen. Der Täter muss lange ins Gefängnis.

24.04.2018

Der Fall Liam Colgan sorgte wochenlang für Aufsehen. Dass der Schotte nach einem Junggesellenabschied in Hamburg verschwunden blieb, ließ vielen keine Ruhe. Nun scheint es traurige Gewissheit zu geben – in der Elbe wurde ein Leichnam geborgen.

23.04.2018

Anthony Hopkins hat Twitter für sich entdeckt. Mit amüsanten Folgen.

27.04.2018

Aufregung im britischen Königshaus: Herzogin Kate ist mit Wehen ins Krankenhaus gebracht worden. Nun schaut die Welt ungeduldig auf das St. Mary’s Hospital.

23.04.2018
Anzeige