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Panorama Vater warf Baby aus dem Fenster
Nachrichten Panorama Vater warf Baby aus dem Fenster
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06:36 11.11.2016
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Frankenthal

Ein wegen Mordes angeklagter Mann hat vor dem Landgericht Frankenthal gestanden, sein zwei Monate altes Baby aus dem zweiten Stock geworfen und damit getötet zu haben.

„Ich habe meine eigene Tochter - unser kleines süßes Baby - mit eigenen Händen umgebracht“, hieß es in einer Erklärung, die der Anwalt des 32-Jährigen bei Prozessbeginn am Donnerstag verlas. Darin gestand der heftig schluchzende Mann auch, dass er eine andere Tochter in der Tatnacht schwer mit einem Messer verletzte. Er bereue und bitte um eine gerechte Strafe, ließ er erklären. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm neben Mord auch versuchten Mord sowie gefährliche Körperverletzung und Geiselnahme vor.

Nach Darstellung von Oberstaatsanwältin Doris Brehmeier-Metz ist der Angeklagte extrem eifersüchtig, was sich darin zeige, dass er seiner 20 Jahre alten Freundin vorgeworfen habe, sie verbringe zu viel Zeit mit dem Kind. In der Nacht zum 14. Mai habe er in der Annahme, die Frau betrüge ihn, auf diese eingestochen und einen zu Hilfe eilenden Bekannten verletzt. Um sich an der Mutter zu rächen und aus Eifersucht auf das Baby habe er das Kind vom Balkon geworfen. Zudem habe er gedroht, zwei andere Töchter zu töten. Nachdem er eine von ihnen in den Bauch gestochen hatte, stürmten Beamte die Wohnung. Der Prozess wird fortgesetzt.

dpa

In der Nacht hören Reinigungskräfte im Flughafen Wien plötzlich ein Wimmern. In einem Mülleimer auf der Flughafentoilette entdecken sie ein Neugeborenes – doch die Hilfe kommt zu spät. Die Mutter wird wenig später festgenommen – sie hatte das Kind „weggeworfen“.

10.11.2016

Es war eines der schwersten Zugunglücke in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Der Fahrdienstleiter von Bad Aibling räumt vor Gericht schwere Fehler ein. Er soll durch ein Handyspiel abgelenkt gewesen sein. Nach Angaben der Ermittler spielte er nicht zum ersten Mal.

11.11.2016
Panorama «Große Schuld aufgeladen» - Fahrdienstleiter von Bad Aibling gesteht

Es ist ein umfassendes Schuldeingeständnis, das der Fahrdienstleiter zu Beginn des Prozesses um das Zugunglück von Bad Aibling abgibt. Und direkt an die Hinterbliebenen der zwölf Toten gerichtet sagt er: „Ich möchte Ihnen sagen, dass ich in Gedanken bei Ihnen bin.“

16.11.2016
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