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Panorama Verrückter kaperte Kanzler-Jet
Nachrichten Panorama Verrückter kaperte Kanzler-Jet
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03:53 26.08.2013
Der Kanzler-Airbus bei der Übergabe an die Luftwaffe 2011. Quelle: dpa
Köln

Heftige Diskussion um die Sicherheit auf dem militärischen Teil des Flughafens Köln-Bonn: Vor vier Wochen stürmte ein geistig verwirrter Mann den Kanzlerjet von Angela Merkel und verschanzte sich darin. Ein Einsatzprotokoll der Bundespolizei offenbart nun schwere Sicherheitsmängel auf dem Militärgelände.

Nach dem Vorfall hieß es seitens der Luftwaffe Ende Juli zunächst, der 24-Jährige hätte die Maschine nicht starten können, da die geparkten Jets auf dem Gelände grundsätzlich nicht an die Stromversorgung angeschlossen seien. Das stellt sich nun anders dar. Mit entsprechenden Kenntnissen hätte der Täter namens Volkan T. genug Zeit gehabt, das Flugzeug zu starten. Oder er hätte es in die Luft sprengen können.

Ein Ermittler sagte, Volkan T. habe im Cockpit „wahllos alle Knöpfe gedrückt“. Dabei löste er um 21.40 Uhr einen Alarm aus, der beispielsweise bei einem Absturz aktiviert wird. Volkan T. wurde aber erst fast drei Stunden später festgenommen.

Der Jet war startklar und vollgetankt. Eigentlich müssen selbst auf Zivilflughäfen geparkte Flugzeuge so gesichert sein, dass niemand hineinkann. Auf dem Militärflughafen gelten noch strengere Vorschriften. Zunächst hieß es, der A 319 sei verschlossen gewesen. Volkan T. brauchte aber nur einen Knopf zu drücken, um einsteigen zu können.

OZ

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