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Panorama Weniger einträglich als erhofft: Die umstrittene Atomsteuer
Nachrichten Panorama Weniger einträglich als erhofft: Die umstrittene Atomsteuer
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11:13 07.06.2017
Brennelemente-Lagerbecken im Kernkraftwerk Krümmel bei Geesthacht. Quelle: Bodo Marks
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Karlsruhe

Die Steuer auf Kernbrennstoffe in Atomkraftwerken gab es sechs Jahre lang von 2011 bis 2016. Das Geld sollte den Haushalt konsolidieren helfen und in die Sanierung des maroden Atomlagers Asse fließen.

Zahlen mussten die Konzerne für alle Brennelemente, die neu im Reaktor zum Einsatz kamen, je Gramm 145 Euro. Die jährlichen Einnahmen blieben aber hinter den erhofften 2,3 Milliarden Euro deutlich zurück. Nach der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima 2011 mussten 8 der 17 Kraftwerke vom Netz. Die Steuer brachte daher nur zwischen 422 Millionen Euro (2016) und 1,577 Milliarden Euro (2012) im Jahr ein. Mit EU-Recht ist die Abgabe nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs von 2015 vereinbar.

dpa

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