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Panorama Wurden Cheerleader zu Oben-Ohne-Fotos gezwungen?
Nachrichten Panorama Wurden Cheerleader zu Oben-Ohne-Fotos gezwungen?
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10:16 04.05.2018
Cheerleader der Washington Redskins sollen gezwungen worden sein, oben ohne zu posieren. Quelle: AP
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Washington

Wie die amerikanische Football-Profiliga NFL systematisch Cheerleader ausbeutet, zeigt der Fall der Washington Redskins: Für ein Fotoshooting reisten die Cheerleader des Football-Vereins vor fünf Jahren nach Costa Rica.

Dort sollten die Tänzerinnen für einen Kalender posieren. Doch bei den vereinbarten Aufnahmen für den Kalender sollte es nicht bleiben. Das berichten die Frauen gegenüber der „New York Times“.

Einige von ihnen seien demnach aufgefordert worden, sich oben ohne ablichten zu lassen. Andere sollen nur Farbe auf dem Körper getragen haben. Doch damit nicht genug: Der Verein hatte ausschließlich männliche Zuschauer zu dem Termin eingeladen.

Nach dem Fototermin bekamen neun der insgesamt 36 Cheerleader eine zusätzliche Aufgabe. Sie sollten einige Sponsoren des NFL-Vereins als Escorts in einen Nachtclub begleiten. Die Frauen seien nicht gefragt, sondern aufgefordert worden, die Männer zu eskortieren. „Es war verpflichtend“, berichtet eine der Tänzerinnen. Männliche Sponsoren als Sexobjekte zu begleiten solle nicht Teil des Jobs sein, monierte sie weiter.

„Es ist einfach nicht richtig, Cheerleader mit fremden Männern mitzuschicken – wenn die Frauen das offensichtlich gar nicht wollen.“ Es werde sich erst etwas ändern, wenn etwas Schreckliches passiert, vermutet die Tänzerin.

Verantwortliche sammeln Reisepässe ein

Eine Bezahlung sollen die Cheerleader weder für das Shooting noch für ihre Escortdienste erhalten haben. Der Verein sei lediglich für Reise- und Hotelkosten aufgekommen. Außerdem hätten die Verantwortlichen die Reisepässe der Tänzerinnen eingesammelt.

Die langjährige Chefin und Choreografin der Redskins-Cheerleader weist die Vorwürfe entschieden zurück: Sie habe niemanden gezwungen, mit in den Club zu gehen, sagt Stephanie Jojokian. „Wir respektieren einander. Es ist eine unterstützende Umgebung für die Frauen“, betonte sie. Jede der Frauen sei vertraglich geschützt, hieß es in einer Mitteilung des Vereins. Man habe keine Handhabe, wie die Vereine die Cheerleader einsetzen, hieß es von der NFL.

Von RND/are

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