Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Panorama Zwei der Opfer der Axt-Attacke weiter in Lebensgefahr
Nachrichten Panorama Zwei der Opfer der Axt-Attacke weiter in Lebensgefahr
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:48 22.07.2016
Anzeige
Würzburg

Zwei der vier Opfer der Axt-Attacke von Würzburg schweben weiter in Lebensgefahr. Ihr Zustand sei aber „im Wesentlichen stabil“, teilte die Würzburger Universitätsklinik heute mit.

Der Zustand eines dritten Opfers hatte sich bereits am Mittwoch so weit stabilisiert, dass es nicht mehr in Lebensgefahr schwebte. Bei einem vierten hatte nur kurz Lebensgefahr bestanden.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur handelt es sich bei den beiden weiter in Lebensgefahr schwebenden Männern um den 62-jährigen Vater der Hongkonger Familie und den 30-jährigen Freund der Tochter. Bei einem von beiden sei man „vorsichtig optimistisch“, sagte der ärztliche Direktor der Klinik, Georg Ertl, weiter. Außer Lebensgefahr ist inzwischen die ebenfalls in Würzburg behandelte 51-jährige Fußgängerin, die der Täter auf der Flucht angegriffen hatte.

Ein weiteres Mitglied der chinesischen Familie - die 26 Jahre alte Tochter - war bereits länger nicht mehr in Lebensgefahr und wurde bislang im Klinikum Nürnberg behandelt. Sie sollte am Donnerstag oder Freitag ebenfalls nach Würzburg verlegt werden, um die Familie zusammenzuführen, wie Ertl sagte. Zudem sind mehrere Angehörige aus Hongkong in die Uniklinik gekommen und verfolgen dort die Entwicklung der Verletzten.

dpa

Mehr zum Thema

Der Attentäter von Würzburg hat nach bisherigen Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden keinen konkreten Auftrag von der Terrormiliz Islamischer Staat erhalten.

20.07.2016

Nach dem Axt-Angriff eines 17-Jährigen in einem Regionalzug bei Würzburg hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen.

20.07.2016

Kanzlerin Angela Merkel hat nach dem Axt-Angriff in einem Zug in Würzburg ein entschiedenes Vorgehen gegen Gewalttäter zugesichert.

20.07.2016

Vor zwei Jahren legten Proteste Hongkong lahm. Die Demonstranten forderten mehr Demokratie von Peking. Drei junge Anführer werden jetzt verurteilt - Kritiker beklagen einen politischen Rachezug.

21.07.2016

Donald Trump wollte eine Mauer, er bekam eine Mauer: Ein Künstler hat einen Zaun um den Stern des US-Präsidentschaftskandidaten auf dem Walk auf Fame in Los Angeles gezogen. Lange hielt dieser aber nicht.

22.07.2016

Wegen des gewaltsamen Todes seines vier Wochen alten Sohnes ist ein Vater zu einer Haftstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt worden.

21.07.2016
Anzeige