Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Politik AfD-Chefin Petry will „schlanken Bürgerfunk“
Nachrichten Politik AfD-Chefin Petry will „schlanken Bürgerfunk“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:32 18.04.2017
AfD-Chefin Frauke Petry auf dem Weg zur Pressekonferenz der sächsischen AfD-Landtagsfraktion in Berlin. Quelle: Bernd von Jutrczenka
Anzeige
Berlin

AfD-Chefin Frauke Petry will den öffentlich-rechtlichen Rundfunk durch einen abgespeckten Bürgerfunk ersetzen, der sich auf Information, Bildung und Kultur beschränkt. Reine Unterhaltungsprogramme sollten den Privatsendern überlassen werden. 

Mit dieser bei AfD-Mitgliedern sehr populären Forderung trat die Parteivorsitzende am Dienstag - vier Tage vor dem mit Spannung erwarteten Kölner Bundesparteitag der AfD - in Berlin vor die Presse. Nur wer das Programm nutze, solle auch bezahlen. Der Einfluss von Vertretern politischer Parteien auf den Rundfunk solle begrenzt werden.

Der Vorschlag, den die sächsische AfD-Landtagsfraktion erarbeitet hatte, sieht die Auflösung der gegenwärtigen Rundfunkanstalten und die Gründung einer neuen, deutlich kleineren Anstalt des öffentlichen Rechts vor. Mit Blick auf den ARD-Dokumentarfilm „Nervöse Republik“ (ARD, 19. April 22.45 Uhr), zu dessen Protagonisten Petry zählt, sagte die AfD-Chefin, dies sei ein Film, „den wir auch in einem zukünftigen öffentlichen Rundfunk uns vorstellen würden“.

Fragen zu ihrer Spitzenkandidatur für die Bundestagswahl ließ die Parteivorsitzende bei ihrer Pressekonferenz unbeantwortet. Darüber, wer die AfD in den Wahlkampf führen soll, soll am Wochenende in Köln entschieden werden. AfD-Politiker hatten in der Vergangenheit mehrfach Journalisten - auch des öffentlich-rechtlichen Rundfunks - von ihren Veranstaltungen ausgeschlossen.

dpa

Nordkorea warnt vor einem Atomkrieg gewarnt und droht mit weiteren, möglicherweise wöchentlichen, Raketentests. US-Vizepräsident Pence hatte zuvor in Südkorea gedroht, die Zeit der „strategischen Geduld“sei vorbei. China soll nun seinen Verbündeten in Pjöngjang zügeln.

18.04.2017

Im französischen Präsidentenwahlkampf beginnt der Endspurt. Rechtsaußen-Kandidatin Marine Le Pen wirbt mit harten Sprüchen bei ihrer Kern-Klientel. Am Rande ihrer Kundgebung kommt es zu Zusammenstößen – und auch während ihrer Rede kommt es zu Zwischenfällen.

18.04.2017

Jeder elfte Erwerbstätige in Deutschland zahlt nach einem Bericht des „Handelsblatts“ den Spitzensteuersatz von 42 Prozent.

18.04.2017
Anzeige