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Politik AfD schrumpft ihre Führungsspitze zurecht
Nachrichten Politik AfD schrumpft ihre Führungsspitze zurecht
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00:04 17.01.2015

Nach monatelangem Streit hat die eurokritische Alternative für Deutschland (AfD) einen Kompromiss über ihre Führungsstruktur erzielt. Die AfD-Spitze einigte sich gestern darauf, dass die Partei ab Dezember nur noch von einem Vorsitzenden geführt wird. Dafür hatte sich die prominenteste Figur der derzeitigen Dreierspitze, Bernd Lucke, in dem seit Wochen tobenden Machtkampf eingesetzt. Die neue Struktur soll Ende Januar beschlossen werden.

Derzeit führt Lucke gemeinsam mit Frauke Petry und Konrad Adam die AfD. Nach dem Vorschlag der AfD-Spitze für den Bremer Parteitag am 31. Januar und 1. Februar soll es ab Dezember einen Vorsitzenden und vier Stellvertreter geben. Bis dahin soll es zwei Vorsitzende geben. Sie sollen im April in zwei Wahlgängen bestimmt werden. Der zuerst Gewählte soll dann im Dezember alleiniger Parteichef werden, der andere wird einer von vier Vize-Vorsitzenden. Dem Vernehmen nach will Lucke im ersten Wahlgang antreten. Für den Fall, dass Lucke nicht Parteichef wird, droht der AfD nach Ansicht des Mainzer Parteienforschers Jürgen Falter das Scheitern: Lucke halte die Flügel der Partei zusammen.

Die AfD ist in den Landesparlamenten von Sachsen, Brandenburg und Thüringen vertreten. In bundesweiten Umfragen liegt sie bei sechs bis sieben Prozent.



OZ

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