Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Politik AfD soll Zehntausende Euro für Catering ausgegeben haben
Nachrichten Politik AfD soll Zehntausende Euro für Catering ausgegeben haben
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:17 06.12.2017
AfD-Mett bei einer Parteiparty nach den Berliner Wahlen 2016. Quelle: Dpa
Berlin

In einem Brief beschreibt der baden-württembergische Abgeordnete Thomas Seitz die Situation. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, wirft er dem Geschäftsführer der Bundestagsfraktion Hans-Joachim Berg sowie dem Verwaltungsleiter Philip Runge vor, zu viel Geld für das Catering der Partei ausgegeben zu haben. Seitz forderte den Rücktritt der beiden Verantwortlichen.

Die Verpflegung bezeichnete er als ein „schwelendes Problem“. Mehrere Tausend Euro sollen bereits in Schnittchen, Salat und Getränke geflossen sein, „obwohl zumindest unklar ist, ob diese Kosten von der Fraktion getragen werden dürfen“. Der Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland bezeichnete die Kosten als absurd.

IT für 250.000 Euro

Auch in anderen Bereichen kritisiert Seitz die Parteispitze. Demnach hätten bisher nur einige wenige Mitarbeiter der Partei einen Arbeitsvertrag. Bei der Bestellung von Soft- und Hardware für die Abgeordnetenbüros sei zudem versucht worden, „massiv zu betrügen“. Die Kosten von 250.000 Euro seien viel zu hoch.

Als „Verrat der Interessen unserer Fraktion“ bezeichnete der Baden-Württemberger außerdem das Versäumnis, einen stellvertretenden Vorsitzen für den Hauptausschuss der Partei zu wählen. Dieser soll bis zu einer Regierungsbildung über wichtige Fragen entscheiden. Zu den Vorwürfen hat sich die Fraktion bisher noch nicht geäußert.

Von RND/mkr

Im Jahr 1917 fand nicht nur die Oktoberrevolution in Russland statt – im dritten Jahr des Ersten Weltkrieges errang auch eine alte europäische Kulturnation ihre Unabhängigkeit. Am 6. Dezember jährt sich die Selbstständigkeit des nordeuropäischen Landes zum 100. Mal. Onnea, Suomi – Herzlichen Glückwunsch, Finnland!

06.12.2017

Was machen die da in Berlin? Unser US-Korrespondent Stefan Koch hat zunehmend Mühe, seinen amerikanischen Freunden das Gezerre in der deutschen Hauptstadt zu erklären.

06.12.2017

Nachts legen die Flüchtlingsbote in Libyen ab - im Schutz der Dunkelheit. Nach einigen Stunden haben sie schließlich die Hoheitsgewässer verlassen. Erst dort können sie von privaten Organisationen wie Sea-Eye gerettet werden.

11.12.2017