Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Politik Arbeitgeber-Chef warnt eindringlich vor Rot-Rot-Grün
Nachrichten Politik Arbeitgeber-Chef warnt eindringlich vor Rot-Rot-Grün
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:22 07.05.2017
SPD-Chef Martin Schulz macht die soziale Gerechtigkeit zu einem seiner wichtigsten Wahlkampfthemen. Quelle: Kay Nietfeld
Anzeige
Berlin

Arbeitgeber-Präsident Ingo Kramer hat SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz vorgeworfen, mit seinem Fokus auf soziale Gerechtigkeit die Lebenswirklichkeit in Deutschland zu verzerren.

„Herr Schulz sollte damit aufhören, das Land schlechtzureden, sondern lieber ein Programm vorlegen, wie man die derzeitige gute Situation 2030 und darüber hinaus erhalten kann“, sagte Kramer der „Bild am Sonntag“.

Als ehemaliger EU-Parlamentspräsident wisse Schulz genau, dass die anderen 27 EU-Staaten neidisch auf Deutschlands Entwicklung seien. Es gehe in Deutschland deutlich gerechter zu als in den Nachbarländern oder noch vor 10 bis 15 Jahren. „Daraus kann Schulz doch nicht ableiten, es gehe in Deutschland nicht gerecht zu.“

Der frühere FDP-Politiker Kramer warnte ausdrücklich vor einer Koalition aus SPD, Grünen und Linken: „Sollte Rot-Rot-Grün die Wahl gewinnen, hätte das außerordentlich negative Auswirkungen auf unsere Volkswirtschaft“, sagte er. „Die Grünen würden aus umweltpolitischen Gründen jegliche wirtschaftliche Entwicklung hemmen. Die Linke würde mit ihrer Europa-, Verteidigungs- und Außenwirtschaftspolitik einen Großteil unserer freundschaftlichen Beziehungen in aller Welt zerstören. Kombiniert mit der Sozialpolitik der SPD führt das dann zu sinkendem Wachstum, neuer Arbeitslosigkeit und höheren Kosten etwa beim Wohnungsbau.“

dpa

Mehr zum Thema

Neuer Dämpfer für SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz: Die SPD büßt in einer neuen Forsa-Umfrage zwei Prozentpunkte ein und fällt wieder unter die 30-Prozent-Marke.

03.05.2017
Politik Markige Worte für die SPD - Die Linke will mit Politikwechsel punkten

Für Sahra Wagenknecht sind NRW und der Bund durchaus vergleichbar - bei beiden Wahlen geht es für sie um eine Abkehr von der bisherigen Politik. Doch wie soll so ein radikaler Wechsel klappen?

04.05.2017

Der Rummel um Martin Schulz machte im Internet als „Schulzzug“ von sich reden: Jetzt fuhr der SPD-Kanzlerkandidat im Wahlkampf-Endspurt mit dem Regionalexpress von Kiel nach Lübeck. Die Stimmung könnte besser sein.

05.05.2017

Im April 2014 entführen Islamisten fast 300 Mädchen aus einer Schule in Nigeria – jetzt sind 82 von ihnen freigelassen worden. Möglich wurde dies durch einen Gefangenenaustausch. An den Verhandlungen waren auch ausländische Helfer beteiligt.

07.05.2017

Was verbirgt sich im Jahr 2017 noch alles in Bundeswehr-Kasernen? Nach dem Skandal um Franco A. sorgt wieder ein Standort mit Wehrmachts-Andenken für Schlagzeilen. Für das Verteidigungsministerium hat das „keine strafrechtliche Relevanz“.

06.05.2017

In Deutschland haben 750 Rechtsextremisten eine behördliche Erlaubnis zum Besitz einer Schusswaffe.

06.05.2017
Anzeige