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Politik Beppe Grillo bezweifelt Verbleib Italiens in Euro-Zone
Nachrichten Politik Beppe Grillo bezweifelt Verbleib Italiens in Euro-Zone
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09:06 14.03.2013
Der Favorit der Politikmüden: Komiker Beppe Grillo kam auf ein sensationelles Ergebnis. Foto: Niccolo Cadirni
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Berlin

„Die nordeuropäischen Staaten halten uns nur solange, bis sie die Investitionen ihrer Banken in italienische Staatsanleihen wieder reingeholt haben. Dann werden sie uns fallenlassen wie eine heiße Kartoffel.“ Schon vor der Wahl hatte Grillo einen Austritt des Landes aus der Euro-Zone gefordert und angekündigt, in einem Referendum darüber abstimmen zu lassen. Im „Handelsblatt“ sprach er sich für eine Online-Abstimmung aus.

Der Komiker hatte mit seiner Protestbewegung „Fünf Sterne“ (M5S) bei den Wahlen auf Anhieb einen riesigen Erfolg eingefahren und wird im Abgeordnetenhaus stärkste Einzelkraft sein. Für Europa forderte Grillo einen Plan B. „Wir müssen uns doch fragen: Was ist aus Europa geworden? Warum haben wir keine gemeinsame Informationspolitik, keine gemeinsame Steuerpolitik, keine gemeinsame Politik der Immigration? Warum hat sich nur Deutschland bereichert?“

Den bisherigen italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti kritisierte Grillo als „Konkursverwalter im Namen der Banken“. „Statt oben bei den Topverdienern und im Staatsapparat zu kürzen, hat er den Bürgern unten höhere Steuern aufgebrummt.“ Seine Protestbewegung „Fünf Sterne“ bezeichnete er als „Französische Revolution - ohne Guillotine“.

dpa

Die EU-Abgeordneten sind gegen den Kompromiss der EU-Regierungen für die EU-Finanzplanung der Jahre 2014 bis 2020. Mit großer Mehrheit von 506 von 690 Stimmen haben die EU-Politiker den Kompromiss abgelehnt und damit neue Verhandlungen gefordert - einen Tag vor dem Gipfeltreffen der Regierungschefs in Brüssel.

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