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Beziehungen USA/Mexiko seit Trump: Angriff und Verteidigung

Viele Spitzen und wenig Dialog Beziehungen USA/Mexiko seit Trump: Angriff und Verteidigung

Seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump ist das Verhältnis zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko angespannt.

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Seit Donald Trumps Amtsantritt ist das Verhältnis zwischen den USA und Mexiko angespannt.

Quelle: Evan Vucci

Mexiko-Stadt. Seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump ist das Verhältnis zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko angespannt. Verbale Spitzen und zögerlicher Dialog bestimmen die Beziehungen zwischen den Nachbarn:

21. Januar: Der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto beglückwünscht Trump zu seinem Amtsantritt und äußert Interesse an einem „offenen Dialog“. Die beiden Präsidenten verabreden ein persönliches Treffen am 31. Januar in Washington.

22. Januar: Trump kritisiert das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (Nafta) zwischen den USA, Kanada und Mexiko.

23. Januar: Peña Nieto sagt in einer Rede, er sei bereit, über alle Themen zu sprechen: „Ohne Konfrontation oder Unterwerfung“. Er betont aber: „Mexiko glaubt nicht an Mauern.“

23. Januar: Auf US-Strafzölle werde Mexiko mit Gegenmaßnahmen reagieren, sagt Wirtschaftsminister Ildefonso Guajardo der Zeitung „El Universal“. Trump hatte angekündigt, in Mexiko gefertigte Produkte von US-Unternehmen mit hohen Strafzöllen zu belegen.

25. Januar: Trump unterzeichnet ein Dekret zum Mauerbau, während der mexikanische Außenminister Luis Videgaray und Wirtschaftsminister Ildefonso Guajardo zu Gesprächen in Washington sind. „Auf die eine oder andere Weise wird uns Mexiko für den Mauerbau entschädigen“, sagt Trump. Peña Nieto erwidert: „Mexiko wird für keine Mauer zahlen.“

26. Januar: Trump schreibt auf Twitter, sollte Mexiko nicht bereit sein, für die Mauer zu zahlen, wäre es besser, das geplante Treffen abzusagen. Peña Nieto sagt seine Reise nach Washington daraufhin ab.

27. Januar: „Mexiko hat die USA schon zu lange ausgenutzt“, sagt Trump. Bei einem Telefonat mit Peña Nieto einigen sich die beiden Präsidenten darauf, künftig nicht mehr öffentlich über die Finanzierung der Mauer zu sprechen. Die Unterhändler beider Länder sollen die Gespräche fortsetzen.

2. Februar: Trump kündigt an, die Neuverhandlung von Nafta voranzutreiben. Er sagt, Mauern würden „funktionieren“.

12. Februar: In Mexiko-Stadt demonstrieren rund 20 000 Menschen gegen Trump. In den USA führen die Behörden eine Reihe von Razzien gegen illegale Migranten durch.

19. Februar: Außenminister Videgaray sagt im Interview der Deutschen Presse-Agentur, die Beziehungen zwischen den USA und Mexiko würden neu definiert. Es gebe aber keine Krise.

21. Februar: Sollten die USA aus Nafta aussteigen, könnte Mexiko seine Kooperation in Sicherheits- und Migrationsfragen mit dem Nachbarland aufkündigen, sagt Wirtschaftsminister Guajardo. Die US-Regierung erweitert durch neue Richtlinien den Kreis der Einwanderer, die abgeschoben werden sollen.

dpa

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