Volltextsuche über das Angebot:

0 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Brexit-Minister klagt über „Unhöflichkeiten“ aus Brüssel

Geplanter EU-Austritt in 2019 Brexit-Minister klagt über „Unhöflichkeiten“ aus Brüssel

Einen Tag vor dem Abschluss der jüngsten Verhandlungsrunde zum britischen EU-Austritt hat Brexit-Minister David Davis den Ton verschärft.

Voriger Artikel
Erst ringen sie miteinander, dann mit sich selbst
Nächster Artikel
„Bild“: Bundestagsdiäten steigen automatisch um 2,5 Prozent

Der britische Minister für den Austritt aus der Europäischen Union, David Davis, beklagte eine „unhöfliche Sprache“ aus Brüssel.

Quelle: Steve Parsons

London. Einen Tag vor dem Abschluss der jüngsten Verhandlungsrunde zum britischen EU-Austritt hat Brexit-Minister David Davis den Ton verschärft. In einem BBC-Interview beklagte er sich über die „offen unhöfliche Sprache“ in einem Papier aus Brüssel.

Aus dem Entwurf der EU-Verhandlungsposition vom Mittwoch geht hervor, dass Brüssel in der geplanten Übergangsphase nach dem Brexit die Vorteile des EU-Binnenmarktes für Großbritannien beschränken will, falls das Land gegen EU-Recht verstößt.

„Ich glaube, es ist nicht im guten Willen geschehen, ein Dokument zu veröffentlichen mit offensichtlich unhöflicher Sprache und anzudeuten, dass sie effektiv die Übergangsphase abbrechen könnten“, sagte Davis. „Das ist nicht der Zweck der Übung, das ist nicht im guten Willen geschehen. Wir glauben, dass es nicht klug war, das zu veröffentlichen.“

Beamte beider Seiten hatten die ganze Woche über Details des britischen EU-Austritts im Jahr 2019 und über die geplante Übergangsphase bis Ende 2020 gesprochen. Für Freitag erwartet die Europäische Union Hinweise aus London, wie die langfristigen Beziehungen beider Seiten danach aussehen könnten.

Das britische Kabinett hatte am Mittwoch und am Donnerstag in dieser Sache beraten - Ergebnisse waren aber zunächst nicht nach außen gedrungen. Die Gespräche seien „sehr konstruktiv“ gewesen, sagte Davis am Donnerstag. „Sie werden bald mehr von der Premierministerin dazu erfahren.“

Am Freitagmittag will EU-Chefunterhändler Michel Barnier in Brüssel die Öffentlichkeit über den letzten Stand der Verhandlungen informieren.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Energieverbrauch gestiegen
Wasserdampfschwaden steigen aus den Kühltürmen eines Braunkohlekraftwerkes auf. Die EU hat sich vorgenommen, bis 2020 ihren Energieverbrauch um 20 Prozent zu senken.

Die Länder der Europäischen Union haben zuletzt wieder mehr Energie verbraucht und sich von ihrem Einsparziel für 2020 entfernt.

mehr
Mehr aus Politik
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Serie, Weltkrieg, erster Weltkrieg, zweiter Weltkrieg Teaser der den User auf die Sonderseiten zum Thema Weltkrieg führen soll image/svg+xml Image Teaser Weltkrieg 2015-09-23 de Serie Erinnerung an Weltkriege Alle Beiträge und Bildergalerien zum Thema sowie Infos zu Ausstellungen und Museen finden Sie auf unseren Sonderseiten. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier. > Erster Weltkrieg > Zweiter Weltkrieg 1914 bis 1918 1939 bis 1945
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.
24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

mehr