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Politik Bund gibt 33 Millionen für Sanierung
Nachrichten Politik Bund gibt 33 Millionen für Sanierung
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16:46 13.07.2018
Freibad im fränkischen Kitzingen Quelle: dpa
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Berlin

Der Bund wird dieses Jahr die Sanierung von 12 kommunalen Schwimmhallen und Freibädern bundesweit mit 33,2 Millionen Euro fördern. Das geht aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine schriftliche Frage des Linke-Abgeordneten Jan Korte hervor, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt. Zwei Jahre zuvor seien 16,7 Millionen Euro für insgesamt 10 Schwimmbäder durch den Bund bewilligt worden, so das Ministerium. Insgesamt stehen bis 2022 im Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur 100 Millionen Euro zur Verfügung.

Für ein Zehntel der Bäder wird Schließung erwogen

In Deutschland gibt es schätzungsweise rund 4700 Bäder, die sich überwiegend in kommunaler Hand befinden. Laut Kommunalpanel der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für das Jahr 2017 beziffern die Kommunen den Investitionsrückstand bei Sportstätten und Bädern auf 9,7 Milliarden Euro, für ein Zehntel der Bäder wird die Schließung erwogen. Im vergangenen Jahr fielen so 62 Schwimmbäder dem Rotstift zum Opfer.

Linke fordert Aufstockung von Unterstützungsprogrammen

Korte fordert für die Bädersanierung mehr Unterstützung der Kommunen durch den Bund. „Schulen brauchen Bäder für den Schwimmunterricht, Vereine brauchen Sportstätten für das Training und Familien, die sich keinen Urlaub leisten können, brauchen Erholungsangebote in der Nähe“, sagte der erste Parlamentarische Geschäftsführer der Linke-Fraktion dem RND. „Wenn solche direkten Unterstützungsprogramme des Bundes so gut nachgefragt werden, sollte man sie deutlich aufstocken und die Antragsbedingungen noch mehr vereinfachen, ohne allerdings die Länder aus der Pflicht zu nehmen.“

Von Thoralf Cleven/RND

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