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Politik CSU wählt Herrmann zum Spitzenkandidaten für Bundestagswahl
Nachrichten Politik CSU wählt Herrmann zum Spitzenkandidaten für Bundestagswahl
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09:02 06.05.2017
Die Spitzenkandidatur von Joachim Herrmann stößt bei den CSU-Anhängern auf eher positive Resonanz. Quelle: Sven Hoppe
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Germering

Rund viereinhalb Monate vor der Bundestagswahl will die CSU offiziell ihre Landesliste wählen. Auf Vorschlag der Parteispitze soll Bayerns Innenminister Joachim Herrmann die Spitzenkandidatur übernehmen.

Die Christsozialen wollen ihn im Falle einer erfolgreichen Wahl für die Union am 24. September gerne als Bundesinnenminister in Berlin platzieren. Nach Ansicht der Union wird die innere Sicherheit im Wahlkampf eine entscheidende Rolle spielen.

Herrmann steht laut CSU-Chef Horst Seehofer für „eine vernünftige Zuwanderungspolitik, die sich zusammensetzt aus Humanität, Integration und Begrenzung“. Ob Herrmann und damit die CSU nach der Wahl jedoch das Innenministerium übernehmen dürfen, ist noch offen. Seitens Kanzlerin Angela Merkel (CDU) soll es bislang keine Zusage an die CSU geben, künftig den Innenminister zu stellen.

Sollte Herrmann nach Berlin gehen, muss Seehofer einen Nachfolger für sein Kabinett in Bayern finden. Herrmann selbst will sich an der Posten-Diskussion nicht beteiligen: „Ich werde meinen Job weiter mit Begeisterung machen und mich da nicht hineinsteigern“, sagte er vor ein paar Tagen in München.

Bei dem Listenparteitag in Germering bei München soll neben Seehofer und Generalsekretär Andreas Scheuer auch die zum Ende der Wahlperiode aus der Bundespolitik ausscheidende CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt zu den Delegierten sprechen. Es wird zudem davon ausgegangen, dass auch Herrmann das Wort ergreift. 2013 war Hasselfeldt die CSU-Spitzenkandidatin.

Die Spitzenkandidatur von Joachim Herrmann stößt bei den eigenen Anhängern auf eher positive Resonanz: Laut einer aktuellen Umfrage des Hamburger Institutes GMS im Auftrag von „17:30 SAT.1 Bayern“ sind 50 Prozent der CSU-Wähler mit Herrmann zufrieden, 19 Prozent begrüßen es zumindest teilweise, nur 21 Prozent finden die Wahl schlecht.

dpa

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