Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Politik Clinton muss unter Eid über E-Mail-Affäre aussagen
Nachrichten Politik Clinton muss unter Eid über E-Mail-Affäre aussagen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:40 21.08.2016
Anzeige
Washington

Die E-Mail-Affäre verfolgt Hillary Clinton auch in der heißen Wahlkampfweise weiter. Ein Bundesrichter ordnete an, dass die Präsidentschaftskandidatin schriftlich unter Eid darüber Auskunft gibt, warum sie als Außenministerin Dienst-Mails über einen privaten Server schickte und empfing.

Richter Emmet Sullivan gab damit einem Antrag der konservativen Organisation Judicial Watch statt. Die Gruppe darf zudem einen ranghohen Beamten im Außenministerium befragen, der zwei ihm unterstellte Mitarbeiter angewiesen hatte, Clintons E-Mail-Praxis nicht zu hinterfragen.

Die Judicial Watch hat bis zum 14. Oktober Zeit, Clinton die Fragen zuzuleiten. Sie muss dann binnen 30 Tagen antworten. Ließe sich die Organisation bis zur Ablauf der Frist Zeit, müsste Clinton erst nach der Wahl antworten, die am 8. November stattfindet.

Der Direktor des Bundeskriminalamts FBI, James Comey, hatte Clinton nach Abschluss von Ermittlungen vor sechs Wochen extreme Nachlässigkeit bescheinigt. Er sah aber keinen Anhaltspunkt für kriminelles Verhalten, das ein Verfahren gerechtfertigt hätte. Clinton selber hat eingeräumt, dass die Nutzung des privaten Servers ein Fehler gewesen sei.

dpa

Mehr zum Thema

Wäre Donald Trump ein Boxer, würden Kommentatoren sagen, er habe zuletzt viel einstecken müssen. Auf jeden tapsigen Angriff Trumps folgten schwere Konter. Diesmal versucht er sich in der Außenpolitik. Sind angeschlagene Kämpfer auch in der Politik besonders gefährlich?

16.08.2016

Getrieben von miserablen Umfragewerten und großen Problemen seiner Kampagne baut Donald Trump sein Wahlkampfteam um. Der Präsidentschaftskandidat der Republikaner kündigte an, Stephen K.

18.08.2016

Der Republikaner Donald Trump will sich im Falle seiner Wahl zum Präsidenten bei seinen Entscheidungen nicht voll auf die US-Geheimdienste verlassen.

18.08.2016

Die griechische Küstenwache hat im Süden der Insel Mykonos ein Boot mit 38 Flüchtlingen aufgegriffen. Wie die Behörden mitteilten, wurden dabei zwei mutmaßliche Schleuser verhaftet.

21.08.2016

Donald Trump bekommt nur schwer Ruhe in sein Wahlkampfteam. Nach einer Umbildung im Führungsteam hat jetzt Chefstratege Paul Manafort genug. Er war zuletzt wegen Verstrickungen in der Ukraine in die Schlagzeilen geraten.

20.08.2016

Über Burka-Verbot und doppelte Staatsbürgerschaft hat die Union zuletzt gestritten. Jetzt legen ihre Innenminister einen Kompromiss vor: Kein komplettes Verbot, sondern ein Gebot zum „Gesicht zeigen“. Auch beim Doppelpass ist der Ton moderater.

20.08.2016
Anzeige