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Nachrichten Politik Deutsche Wirtschaft fordert schnelle Ceta-Ratifizierung
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05:02 12.06.2018
„Zeit, Nägel mit Köpfen zu machen“: Der Präsident des Deutschen Industrie und Handelskammertages, Eric Schweitzer, fordert als Reaktion auf Trumps Strafzölle eine schnelle Ceta-Ratifizierung. Quelle: dpa
Berlin

Die deutsche Wirtschaft fordert als Reaktion auf die US-Strafzollpolitik eine rasche Ratifizierung des Ceta-Abkommens mit Kanada durch den Bundestag. „Es ist an der Zeit, Nägel mit Köpfen zu machen. Wir sollten zeigen, dass Europa deal maker und nicht etwa deal breaker ist”, sagte Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Europa habe aktuell bereits 40 Abkommen in Kraft. „Kanada ist ein wichtiger Punkt. Mexiko, Mercosur und Japan die nächsten”, so Schweitzer weiter. „Es gilt, mit Gleichgesinnten voranzuschreiten und dabei zu zeigen, dass freier Handel für alle ein Gewinn ist.“

„Wehren können – und gesprächsbereit sein“

Der DIHK-Präsident plädiert im Verhältnis zu Washington für eine Doppelstrategie. „Wir müssen zeigen, dass wir uns im Rahmen der WTO wehren können – und gleichzeitig gesprächsbereit sein“, so Schweitzer. Es gehe nicht darum, beleidigt zu sein: „Die USA hat WTO-widrige Zölle auf Stahl und Aluminium eingeführt. Die EU-Gegenmaßnahmen ab 1. Juli sind beschlossen und sollten umgesetzt werden.“

Von RND

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