Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Politik Die Bundesversammlung: 1260 Menschen wählen den Präsidenten
Nachrichten Politik Die Bundesversammlung: 1260 Menschen wählen den Präsidenten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:13 14.11.2016
Anzeige
Berlin

Die Bundesversammlung tritt alle fünf Jahre zusammen, um einen Bundespräsidenten zu wählen. Das nächste Mal wird am 12. Februar 2017 der Nachfolger von Joachim Gauck bestimmt.

Der parteiübergreifend hochgeschätzte 76-Jährige hatte vor Monaten angekündigt, nach einer Amtsperiode aufzuhören. Seine beiden Vorgänger, Horst Köhler und Christian Wulff, waren während ihrer Amtszeit zurückgetreten. Deshalb musste die Bundesversammlung außerplanmäßig 2010 und 2012 zusammenkommen.

An der Wahl nehmen alle 630 Abgeordneten des Bundestags teil sowie ebenso viele Delegierte aus den 16 Bundesländern - insgesamt also 1260 Menschen. Die Sitzverteilung steht weitgehend fest, denn vor dem Tag der Entscheidung gibt es keine weiteren Landtagswahlen. Die endgültige Zahl der Delegierten aus jedem Bundesland wird aber erst kurz vor der Wahl des Bundespräsidenten bestimmt.

Nach Angaben des Bundesinnenministeriums haben CDU und CSU nach derzeitigem Stand 542 bis 543 Stimmen, die SPD kommt auf 386 bis 388, die Grünen erhalten 145 bis 146, die Linke kommt auf 94, die FDP auf 33, die AfD auf 27. Auf Sonstige entfallen 31 Stimmen. In den ersten beiden Wahlgängen ist die absolute Mehrheit von 631 Stimmen erforderlich. In einem dritten Wahlgang genügt die einfache Mehrheit.

dpa

Mehr zum Thema

Das erwartete Finale im Bundespräsidentenpoker hält nicht das, was es verspricht. Merkel, Seehofer und Gabriel können sich wieder nicht verständigen. Läuft alles auf Steinmeier hinaus?

13.11.2016

Nach wochenlangem Gezerre haben sich die Chefs der Koalitionsparteien auf den beliebten Außenminister als gemeinsamen Kandidaten für das höchste Staatsamt geeinigt. In der Union gibt es auch Kritik.

15.11.2016

Der Präsidenten-Ball liegt im Feld der Union - und das nicht erst seit gestern. Merkel und Seehofer müssen sich entscheiden. Die SPD beharrt auf Steinmeier. Schlagen CDU und CSU in letzter Minute zurück?

14.11.2016

Frank-Walter Steinmeier wird als wahrscheinlicher Nachfolger von Joachim Gauck einen erwartbaren Bundespräsidenten abgeben – aus guten Gründen. Es gibt aber durchaus auch kritische Stimmen.

14.11.2016

In Stephen K. „Steve“ Bannon (62) holt sich Donald Trump eine schillernde Figur in sein nächstes Umfeld im Weißen Haus.

14.11.2016

Reince Priebus (44) sitzt künftig an einer der wichtigsten Schaltstellen der Macht im politischen Gefüge der USA: Er wird Stabschef des designierten US-Präsidenten Donald Trump im Weißen Haus.

14.11.2016
Anzeige