Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Politik EU-Abgeordneter Pretzell stößt zu Front-National-Fraktion
Nachrichten Politik EU-Abgeordneter Pretzell stößt zu Front-National-Fraktion
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:22 07.05.2016
Stuttgart

Der AfD-Europaabgeordnete Marcus Pretzell will sich der ENF-Fraktion anschließen, zu der die französische Partei Front National gehört. Das kündigte Pretzell, der auch Vorsitzender des AfD-Landesverbandes in Nordrhein-Westfalen ist, beim Bundesparteitag der AfD in Stuttgart an.

Der Parteitag hatte zuvor entschieden, nicht - wie ursprünglich geplant - über die Fraktionszugehörigkeit von Pretzell abzustimmen. Pretzell sagte, die AfD solle eine „Klammer setzen“, um langfristig eine Vereinigung aller EU-kritischen Parteien herbeizuführen.

Die konservative EKR-Fraktion hatte Pretzell und der zweiten AfD-Abgeordneten Beatrix von Storch wegen verschiedener Äußerungen und aufgrund von Kontakten zu rechtsnationalen Parteien den Austritt nahegelegt. Von Storch wechselte daraufhin in die von der rechtspopulistischen britischen UKIP-Partei dominierte EFDD. Pretzell blieb und wurde schließlich von der EKR-Fraktion ausgeschlossen.

dpa

Mehr zum Thema

Hamburgs AfD-Fraktionsvorsitzender Jörn Kruse hält das neue Grundsatzprogramm der Bundespartei in vielen Punkten für falsch.

03.05.2016

Die AfD ist ein Phänomen: Im neuen „Deutschlandtrend“ steigen ihre Werte auf ein Rekordniveau. Dabei denkt eine Mehrheit der Befragten gar nicht zu positiv über die Rechtspopulisten.

06.05.2016
Leserbriefe Parteiprogamm: AfD bekräftigt Anti-Islam-Kurs - Selektiv zitiert

Jan-Ole Hansen aus Stralsund

06.05.2016

Irans Reformer bleiben auch bei der Stichwahl auf Erfolgsspur. Die Hardliner erlebten eine weitere Niederlage. Mit der neuen Machtkonstellation im Parlament ist auch Ruhanis Wiederwahl nächstes Jahr fast sicher.

30.04.2016

Die vom Parteivorstand angeordnete Auflösung des saarländischen Landesverbandes hat auf dem Bundesparteitag der AfD für lautstarke Debatten gesorgt.

30.04.2016

Bundespräsident Gauck tut sich schwer mit der Frage, ob er 2017 mit 77 Jahren nochmals für das hohe Amt antreten soll. Falls er Nein sagt, kann die SPD für einen Bewerber aus ihren Reihen wohl keine CDU-Hilfe erhoffen, heißt es in einem Magazinbericht.

01.05.2016