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08:32 16.08.2016
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Youngstown

Donald Trump hat für eine US-Außenpolitik unter seiner Präsidentschaft ein Umdenken bei Interventionen in fremden Ländern versprochen. „Die Ära des Formens von Staaten wird sehr schnell und entschieden beendet“, sagte Trump bei einer Rede in Youngstown (Ohio). Die Strategie, Regimewechsel herbeizuführen, sei nicht erfolgreich gewesen. Das zeige sich nicht zuletzt im Irak. Der Kampf gegen die Ausbreitung des radikalen Islamismus werde Hauptziel seiner Präsidentschaft. Auch mit der Nato wolle er zusammenarbeiten.

„Wall Street Journal“ zählt Trump an

New York (dpa) - Das „Wall Street Journal“ gibt Donald Trump noch drei Wochen Zeit, um seinen angeschlagenen Präsidentschaftswahlkampf zu reparieren. Entweder komme Trump bis zu Labor Day (das ist der 5. September) wieder auf Kurs, oder die Republikaner hätten keine andere Chance, als ihren Kandidaten abzuschreiben und zu sehen, dass die Bewerber für Senat und Abgeordnetenhaus nicht mit ihm untergingen. In einem galligen Kommentar schreibt das konservative Blatt, es sei kaum zu fassen, wie sehr Trump auf ganzer Linie in einem Wahlkampf versage, der gegen die Demokraten eigentlich so gute Chancen biete.

Clinton zielt auch auf Georgia

Washington (dpa) - Hillary Clinton baut ihr Wahlkampfteam in Georgia massiv aus. Seit dem Sieg ihres Mannes Bill 1992 haben die Demokraten den Bundessstaat nicht mehr für sich holen können, jetzt sehen letzte Umfragen Clinton vorne. Dafür gibt es drei Gründe: Donald Trumps schlechten Lauf, demografische Veränderungen und Trumps oft gegen Minderheiten gerichtete Kampagne. Während Trump bisher nur wenige Mitarbeiter in Georgia hat, wird Clinton ihr bereits großes Team nochmals kräftig verstärken.

Trump will jetzt doch mit der Nato zusammenarbeiten

Youngstown (dpa) - Lange Zeit hat Donald Trump die Nato als zu vernachlässigendes militärpolitisches Instrument, genauso erfolg- wie nutzlos bezeichnet. Doch jetzt habe das Nordatlantik-Bündnis auf ihn gehört und eine Anti-Terrorismus-Division eröffnet. Deshalb wolle er im Falle seiner Wahl nun auch mit der Nato zusammenarbeiten, kündigte Trump am Montag in Youngstown. Die Interpretation ist eigenwillig, aber wenig überraschend für den Wahlkampf der Marke Trump.

dpa

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