Volltextsuche über das Angebot:

-1 ° / -4 ° Schneeschauer

Navigation:
Emmanuel Macron: Ein Senkrechtstarter rüttelt Frankreich auf

Porträt Emmanuel Macron: Ein Senkrechtstarter rüttelt Frankreich auf

Eliteschüler, Investmentbanker und Wirtschaftsminister: Emmanuel Macron hat eine steile Karriere hinter sich. Nun will er Frankreichs Politik erneuern.

Voriger Artikel
Die Programme von Le Pen und Macron im Vergleich
Nächster Artikel
Von der Leyen entschuldigt sich

Der französische Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron.

Quelle: Christophe Ena

Paris. Mit gerade 39 Jahren könnte Emmanuel Macron Frankreichs neuer Präsident werden. Ein raketenhafter Aufstieg für den Mann, der in der Öffentlichkeit noch vor drei Jahren kaum bekannt war. Der frühere Investmentbanker hat Frankreichs politische Landschaft mit seiner Kandidatur jenseits der klassischen Parteien umgepflügt.

Macron positioniert sich „weder rechts noch links“. Er tritt mit seiner Bewegung „En Marche!“ offen für Europa und für eine enge Partnerschaft mit Deutschland ein - und ist nicht nur hier völlig konträr zu den Positionen seiner Stichwahlgegnerin Marine Le Pen.

„Ich habe Europa im Herzen“, lautet einer seiner Wahlsprüche. In Berlin wird seine Kandidatur deshalb mit Wohlwollen gesehen. Er wirbt für ein „optimistisches Frankreich“. Kritiker werfen ihm vor, damit vor allem die Gewinner der Globalisierung anzusprechen.

Der smarte und stets adrett auftretende Macron wirbt für Erneuerung der verkrusteten französischen Politik, kennt sich in den Pariser Machtzirkeln aber bestens aus. Er besuchte die Elitehochschule ENA und machte in der Verwaltung Karriere, bevor er auf einen gut bezahlten Bankerjob wechselte.

2012 wurde er Berater des sozialistischen Präsidenten François Hollande, später dessen Wirtschaftsminister. Doch Macron fiel immer wieder mit Kritik am zögerlichen Reformkurs der Regierung auf und brach schließlich mit dem Staatschef.

Der Politiker ist mit der wesentlich älteren Brigitte Macron (64) verheiratet. Das Paar ist ein beliebtes Thema für die französische Boulevardpresse. Macron lernte seine Frau in seiner Schulzeit im nordfranzösischen Amiens kennen, in einer von der Lehrerin geleiteten Theatergruppe. „Unsere Geschichte hat uns einen hartnäckigen Willen eingehämmert, nichts dem Konformismus zu überlassen“, sagt Macron.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Wahlendspurt
Der französische Präsidentschaftskandidat nutzt den 1. Mai für große Kundgebungen.

Vor dem Endduell der Präsidentschaftswahl wird mit harten Bandagen gekämpft. Ex-Minister Macron sieht Frankreich in Gefahr, falls die Front National von Le Pen an die Macht kommen sollte.

mehr
Mehr aus Politik
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Serie, Weltkrieg, erster Weltkrieg, zweiter Weltkrieg Teaser der den User auf die Sonderseiten zum Thema Weltkrieg führen soll image/svg+xml Image Teaser Weltkrieg 2015-09-23 de Serie Erinnerung an Weltkriege Alle Beiträge und Bildergalerien zum Thema sowie Infos zu Ausstellungen und Museen finden Sie auf unseren Sonderseiten. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier. > Erster Weltkrieg > Zweiter Weltkrieg 1914 bis 1918 1939 bis 1945
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.
24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

mehr