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Erstmals wieder Mehrheit für Schwarz-Gelb im Bund

Berlin Erstmals wieder Mehrheit für Schwarz-Gelb im Bund

Erstmals seit drei Jahren sagen die Meinungsforscher von Forsa Union und FDP wieder eine Mehrheit der Sitze im nächsten Bundestag voraus. Fünf Monate vor Wahl am 22. September hätten 47 Prozent der Wähler vor, CDU, CSU oder FDP ihre Stimme zu geben, ergab der von „Stern“ und RTL in Auftrag gegebene Wahltrend.

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Bundeskanzlerin Merkel und FDP-Chef Rösler zeigen sich zu Beginn einer Kabinettsitzung gut gelaunt. Foto: Kay Nietfeld/Archiv

Berlin. Das sei das beste Ergebnis seit Ende 2009, teilten die Auftraggeber am Mittwoch mit. Im Parlament könnten Union und FDP so mit einer absoluten Mehrheit der Mandate rechnen.

Forsa hatte zwischen dem 2. und 5. April 2002 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger befragt. Die statistische Fehlertoleranz beträgt +/- 2,5 Prozentpunkte.

Die Regierungsparteien seien damit auch stärker als SPD, Grüne und Linke zusammen, die gemeinsam nur auf 46 Prozent kommen. Die Umfrageergebnisse im Einzelnen: 41 Prozent für die Union (ein Punkt mehr als in der Vorwoche), FDP 6 Prozent (plus 1), SPD 23 Prozent (minus 1), Grüne 14 Prozent (minus 1), Linke 9 Prozent (plus 1). Die Piratenpartei würde mit 3 Prozent den Einzug ins Parlament verpassen. Auf sonstige Parteien entfallen der Umfrage zufolge 4 Prozent (minus 1).

Auch für SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück ergab der Wahltrend kaum Positives: Nur 19 Prozent der Deutschen würden ihn bei einer Direktwahl zum Kanzler küren. 57 Prozent würden sich für Kanzlerin Angela Merkel entscheiden. Nur 34 Prozent halten Steinbrück der Umfrage zufolge für vertrauenswürdig, nur 32 Prozent finden ihn sympathisch und lediglich 24 Prozent glauben, er sei diplomatisch genug. Führungsstärke attestieren ihm 49 Prozent. Aber nicht mal jeder Zweite (48 Prozent) meint, dass er zur SPD passt.

Nach Einschätzung von Forsa-Chef Manfred Güllner ist die Schwäche der SPD und ihres Kandidaten ein wesentlicher Grund dafür, dass wieder eine regierungsfähige Mehrheit für Schwarz-Gelb absehbar ist. „Hätte die SPD einen charismatischen Kanzlerkandidaten, würde auch bei Merkel manches kritischer gesehen“, sagte er dem „Stern“.

dpa

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