Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Politik Flüchtlingszuzug hat Leben der wenigsten Deutschen verändert
Nachrichten Politik Flüchtlingszuzug hat Leben der wenigsten Deutschen verändert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:44 05.09.2016
Anzeige
Berlin

Die weitaus meisten Deutschen sehen sich in ihrem persönlichen Leben nicht durch den Zuzug von Flüchtlingen beeinflusst. In einer Emnid-Umfrage verneinten 76 Prozent der Teilnehmer, dass ihr Leben durch die Neuankömmlinge im vergangenen Jahr verändert worden sei.

Nur 23 Prozent bekundeten in der Umnfrage für die „Bild am Sonntag“ das Gegenteil - von ihnen sagten demnach 13 Prozent, die Änderung sei „zum Schlechteren“ gewesen, bei 8 Prozent hieß es „zum Besseren“.

Beim Blick in die Zukunft verändert sich das Meinungsbild der Befragten: 47 Prozent von ihnen gehen eigenen Angaben zufolge davon aus, dass sich ihr persönliches Leben durch den Zuzug von Flüchtlingen noch ändern wird - und zwar vor allem negativ. Fast genauso viele meinen hingegen, dass es auch in den nächsten Jahren keine Veränderung geben wird.

dpa

Mehr zum Thema

Merkels Flüchtlingspolitik lässt niemanden kalt, weder Kritiker noch Befürworter. Sie berührt die deutsche Identität - und entscheidet wohl über die politische Zukunft der Kanzlerin.

07.09.2016
Leserbriefe Forscher erwarten dieses Jahr bis zu 400.000 Flüchtlinge - Schönrederei

Dirk Mahnke aus Bernau

01.09.2016
Leserbriefe Merkel: Fehler in Flüchtlingspolitik in der Vergangenheit - Das ist unehrlich

Barbara Ende aus Rostock

01.09.2016

Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat einen Zusammenhang zwischen der Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem Aufstieg der AfD zurückgewiesen.

04.09.2016

In Mecklenburg-Vorpommern wird zum siebten Mal seit 1990 ein neuer Landtag gewählt. Die Legislaturperiode dauert fünf Jahre. Dem Parlament gehören derzeit fünf Parteien an, sieben aber machen sich größere Hoffnungen, über die Fünf-Prozent-Hürde zu kommen.

04.09.2016

Von solchen Tiefschlägen erholen sich andere Politiker nie. Mecklenburg-Vorpommerns CDU-Chef Caffier aber tritt nach seinem Landtagswahlfiasko von 2011 erneut an. Weniger als Zugpferd - eher mangels Alternativen.

04.09.2016
Anzeige