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Politik Frühe Blüte und längere Sommer in Norddeutschland
Nachrichten Politik Frühe Blüte und längere Sommer in Norddeutschland
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00:00 01.04.2014

Geesthacht — Die Natur erwacht früher und der Sommer dauert zwei Wochen länger: Die Klimaerwärmung in Norddeutschland zeigt nach Analysen des Helmholtz-Instituts Geesthacht Folgen.

Ein Vergleich von Daten aus 60 Jahren verdeutlicht: „Zwischen 1951 und 2010 beträgt die Erwärmung im Jahresdurchschnitt etwa 1,2 Grad Celsius“, sagte die Leiterin des Norddeutschen Klimabüros am Helmholtz-Zentrum, Insa Meinke, in Geesthacht (Herzogtum Lauenburg). Bei zahlreichen Pflanzenarten setze die Frühjahrsblüte heute deutlich eher ein, berichtete Meinke.

Allerdings trete der letzte Frosttag immer noch vergleichsweise spät auf, so dass sich insgesamt das Spätfrostrisiko für Frühblüher verstärkt habe. „Zudem müssen Allergiker mit zusätzlichen Belastungen rechnen“, erklärte die Wissenschaftlerin. Der Pollenflug beginne sehr viel zeitiger — bei der Haselnuss beispielsweise drei Wochen früher als in den 50er Jahren.

„Die Klimaerwärmung hat viele Facetten“, betonte Meinke. „Während sich der Urlauber über zusätzliche Sommertage freut, denkt man in Städten über Hitzewarnsysteme, Notfallpläne für Krankenhäuser und Kaltluftschneisen in der Stadtplanung nach.“ Denn in einer Millionenstadt wie Hamburg gebe es bereits heute durchschnittlich vier Hitzetage mehr als noch Anfang der 60er Jahre.



OZ

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