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Griechenland-Urlaub billiger?

Athen Griechenland-Urlaub billiger?

Athens Hoffnung: Niedrige Mehrwertsteuer in Gastronomie soll Touristen anziehen.

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Griechenlands Regierungschef Antonis Samaras.

Quelle: AFP

Athen. Sparen und ankurbeln: Mit einem Doppelschlag will die griechische Regierung gegen die Schuldenkrise ankämpfen. In der Nacht wollte das Parlament den Abbau von 14 000 Stellen im öffentlichen Dienst auf den Weg bringen, von einer weiteren Entscheidung dürften vor allem Touristen profitieren.

Denn Griechenland senkt im wichtigen Bereich der Gastronomie die Mehrwertsteuer von 23 Prozent auf 13 Prozent. Regierungschef Antonis Samaras kündigte die Kürzung bereits für den 1. August an. „Zum ersten Mal haben wir eine positive Entwicklung“, sagte Samaras. Die Geldgeber hätten dies akzeptiert, hieß es. Athen hofft darauf, dass Gastronomie und Tourismus angekurbelt werden, denn die Preise in Restaurants dürften fallen und mehr Reisende anlocken. Samaras warnte: Sollten die Preise nicht fallen, wird die Mehrwertsteuer wieder auf 23 Prozent steigen.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) reist heute nach Athen und trifft sich dort zu Gesprächen mit Regierungschef Samaras. Berlin will sich nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa mit rund 100 Millionen Euro am Kapital einer Wachstums-Förderbank in Griechenland beteiligen.

Deutsche Medienberichte, wonach sich in Griechenland eine neue Finanzierungslücke von zehn Milliarden Euro abzeichnen soll, wurden von der EU dementiert. „Die Zahl, die Sie in der Presse sehen, ist falsch“, sagte Währungskommissar Olli Rehn. Er räumte aber ein, dass es „Ende 2014“ eine Finanzierungslücke bis zu 4,6 Milliarden geben könnte. EU-Justizkommissarin Viviane Reding hat sich unterdessen für die Auflösung der Troika aus EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) ausgesprochen. „Die Troika gehört abgeschafft“, sagte die Luxemburger Politikerin.

 

OZ

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