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Griechenland schiebt erneut Flüchtlinge in die Türkei ab

Im Rahmen des Flüchtlingspakts Griechenland schiebt erneut Flüchtlinge in die Türkei ab

Das Abkommen sieht vor, dass alle illegal in Griechenland eingereisten Schutzsuchenden in die Türkei abgeschoben werden. Ausgenommen sind Asylbewerber, die nachweisen können, dass sie in der Türkei verfolgt werden.

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Für jeden zurückgeschickten syrischen Flüchtling darf seit dem 4. April vergangenen Jahres ein anderer Syrer aus der Türkei legal und direkt in die EU einreisen.

Quelle: Michael Kappeler

Athen. Griechenland hat in Kooperation mit der europäischen Grenzschutzagentur Frontex seit Mittwoch insgesamt 71 Migranten in die Türkei zurückgeschickt. 22 Migranten wurden am Freitag von der Insel Lesbos im Osten der Ägäis zum türkischen Hafen Dikili gebracht.

Am Vortag und am Mittwoch waren 49 Migranten von den Inseln Kos und Chios in die Türkei zurückgeschickt worden, wie die Polizei mitteilte. Die Abschiebungen erfolgen im Rahmen des Flüchtlingspakts zwischen der EU und der Türkei.

Das Abkommen sieht vor, dass alle illegal in Griechenland eingereisten Schutzsuchenden in die Türkei abgeschoben werden. Ausgenommen sind Asylbewerber, die nachweisen können, dass sie in der Türkei verfolgt werden. Für jeden zurückgeschickten syrischen Flüchtling darf seit dem 4. April vergangenen Jahres ein anderer Syrer aus der Türkei legal und direkt in die EU einreisen.

Bislang wurden nach griechischen Polizeiangaben 1165 Menschen auf dieser Grundlage zurück in die Türkei geschickt. Weitere 1196 Menschen sind auf Grund eines bilateralen Rückführungsabkommens Athens mit Ankara in die Türkei zurückgebracht worden. 1088 Migranten wurden im Rahmen eines freiwilligen Rückführungsprogramms in Kooperation mit der Internationalen Organisation für Migration (IOM) direkt aus Griechenland in ihre Herkunftsländer abgeschoben, teilte die Polizei in Athen weiter mit. Auf den Ostägäis-Inseln harren zurzeit knapp 13 900 Migranten und Flüchtlinge aus.

dpa

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