Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Politik Hintergrund: Was von Cleveland bleibt
Nachrichten Politik Hintergrund: Was von Cleveland bleibt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:12 22.07.2016
Außenpolitik oder internationale Beziehungen spielten in Cleveland kaum eine Rolle. Quelle: Shawn Thew
Anzeige

Cleveland (dpa) -

ZERRISSENE PARTEI: Die Republikaner bleiben bei allem Bemühen um inszenierte Einigkeit auch nach dem Konvent tief gespalten über Donald Trump und ihre Zukunft.

EINENDER HASS: Nichts konnte die Partei in Cleveland so emotionalisieren und zusammenführen wie ständige Angriffe auf Hillary Clinton. „Sperrt sie ein“ wurde akzeptiertes Gemeingut.

KINDER IM WARTESTAND: Unabhängig vom Wahlausgang wird man Trumps Kinder im Auge behalten müssen. Politische Karrieren etwa von Donald Jr. und Ivanka sind gut vorstellbar.

MÄSSIGES MANAGEMENT: Rund dreieinhalb Monate vor der Wahl lassen der Umgang mit Plagiatsvorwürfen, die Programmgestaltung und vieles im Ablauf stark zweifeln, wie Trumps Team organisatorisch wie inhaltlich mit wirklich großen Aufgaben umginge.

SELBSTBEZUG: Außenpolitik oder internationale Beziehungen spielten kaum eine Rolle, konkrete Politik oder Programme auch nicht. Cleveland definierte sich ganz aus der Warte eines bedrohten Amerika.

Mehr zum Thema

Vorhang auf zum Parteitag der US-Republikaner. Groß ist die Sorge vor Zusammenstößen in Cleveland. Dazu passt das Motto von Tag eins, es geht um Amerikas Sicherheit.

19.07.2016

Es ist 19.12 Uhr Ortszeit, als Donald Trump Jr. stolz und würdevoll die Stimmen New Yorks verkündet. Es sind die letzten, die seinem Vater rechnerisch fehlen.

20.07.2016

Donald Trump hat es geschafft: Er ist der Kandidat der Republikaner für die Wahl zum US-Präsidenten. Zum Ende des Parteitags macht er noch einmal klar: Das Wahlprogramm ist vor allem er selbst.

23.07.2016

Bei den Republikanern hat der „bunte Hund„ Donald Trump mit Mike Pence einen konservativ-blassen Politiker zum Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten gemacht. Was macht Hillary Clinton im Gegenzug bei den Demokraten? Eine Entscheidung könnte sehr bald fallen.

22.07.2016

Traurig, dämlich, Totalversager - dem republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump mangelt es nicht an vulgärem Vokabular für seine Gegner.

22.07.2016

Laute Misstöne bei den Republikanern: Ted Cruz mag den Kandidaten Trump nicht unterstützen - und wird ausgebuht. Tief ist das Zerwürfnis. Cruz schaut bereits über die Wahl im November hinaus.

21.07.2016
Anzeige