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Idomeni: Polizeigewalt nur in Ausnahmefällen

Athen Idomeni: Polizeigewalt nur in Ausnahmefällen

Die griechische Regierung ist ratlos, wie sie mit den Tausenden Flüchtlingen im Auffanglager Idomeni sowie zunehmenden Gewaltausbrüchen umgehen soll.

Athen. Die griechische Regierung ist ratlos, wie sie mit den Tausenden Flüchtlingen im Auffanglager Idomeni sowie zunehmenden Gewaltausbrüchen umgehen soll.

Wie die Athener Tageszeitung „Kathimerini“ weiter berichtete, schließt Bürgerschutzminister Nikos Toskas erstmals den „Einsatz leichter Polizeigewalt“ nicht mehr aus - allerdings nur in Ausnahmefällen, wenn „jemand Probleme macht“.

Im Lager Idomeni an der Grenze zu Mazedonien halten sich Schätzungen zufolge noch rund 12 000 Menschen auf, gut die Hälfte davon Kinder. Flüchtlinge und andere Migranten sind dort gestrandet, weil Mazedonien und andere Balkanstaaten ihre Grenzen für Menschen ohne gültige Reisedokumente und Visa geschlossen haben. Innerhalb der kommenden vier Wochen soll sich das Lager Idomeni laut Regierungsvertretern leeren.

Das Problem der Regierung sei vor allem die Kommunikation mit den Menschen, schreibt die „Kathimerini“. Bisher sei ihnen nur schwer zu vermitteln, dass sie nicht zu jenen Flüchtlingen gehörten, die seit Inkrafttreten des Flüchtlingspakts abgeschoben werden könnten. Gleichzeitig schenkten sie immer noch Gerüchten Glauben, wonach die Grenze zum Nachbarland Mazedonien sich doch noch öffnen könne.

dpa

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