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Nachrichten Politik Katholische Kirche will Missbrauch aufarbeiten
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00:00 25.03.2014

Die katholische Kirche in Deutschland will in einem zweiten Anlauf den sexuellen Missbrauch Jugendlicher im kirchlichen Bereich wissenschaftlich aufarbeiten lassen. „Wir wollen Klarheit und Transparenz über diese dunkle Seite in unserer Kirche“, sagte der Missbrauchsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Stephan Ackermann, bei der Vorstellung des Projekts. Dem Forschungskonsortium um den Neurowissenschaftler Harald Dreßing vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim gehören sieben Professoren an. Im Januar 2013 war die Zusammenarbeit mit dem Kriminologen Christian Pfeiffer aus Hannover wegen unterschiedlicher Vorstellungen aufgekündigt worden.

Ziel der auf dreieinhalb Jahre angelegten und rund eine Million Euro teuren Studie sei es, den sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche wissenschaftlich so transparent wie möglich für die Öffentlichkeit und die Betroffenen aufzuarbeiten, sagte Dreßing. Er leitet in seinem Institut die Abteilung forensische Psychiatrie. Dem Forschungskonsortium gehören neben Dreßing Kriminologen, Psychologen und Soziologen an. Dreßing erwartet von der Studie auch eine Antwort auf die Frage, ob es spezifische Strukturen und Dynamiken innerhalb der katholischen Kirche gibt oder gegeben hat, die Missbrauch fördern. Die Daten sollen über Fragebögen und Interviews mit Opfern und Tätern erhoben werden.



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