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Kellogg, Harward, Petraeus: Flynns mögliche Nachfolger

Hintergrund Kellogg, Harward, Petraeus: Flynns mögliche Nachfolger

Nach dem Rücktritt von Michael Flynn werden in den USA drei Namen für die Position des nationalen Sicherheitsberaters gehandelt.

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Ex-General Keith Kellogg wird zunächst kommissarischer Nachfolger des nationalen Sicherheitsberaters der US-Regierung, Michael Flynn.

Quelle: Carolyn Kaster

Washington. Nach dem Rücktritt von Michael Flynn werden in den USA drei Namen für die Position des nationalen Sicherheitsberaters gehandelt.

(JOSEPH) KEITH KELLOGG (72): Wie Flynn ein ehemaliger Drei-Sterne-General, ist er bis auf weiteres Amtsinhaber. Ob er nur eine Interimslösung ist, gilt als offen. Der erfahrene Militär ist seit einigen Wochen Stabschef im Nationalen Sicherheitsrat. Während des Wahlkampfs beriet er Trump in außen- und sicherheitspolitischen Fragen. Seine Rolle im Irak als Militärberater im Privatsektor könnte Berichten zufolge einer dauerhaften Ernennung im Wege stehen.

ROBERT „BOB“ HARWARD: Der ehemalige Vize-Admiral wird von einigen als Favorit von Präsident Donald Trump gehandelt. Harward war Stellvertreter des heutigen Verteidigungsministers James Mattis, als dieser das US-Zentralkommando kommandierte. Der frühere Navy-Seal-Kämpfer absolvierte Berichten zufolge auf einer Reihe von Positionen in mehreren Ländern eine lupenreine Militärkarriere. Nach seinem Ausstieg wechselte er hochdekoriert zum Rüstungskonzern Lockheed Martin in die Vereinigten Arabischen Emirate.

DAVID PETRAEUS (64): Der Name des als brillant beschriebenen Ex-Vier-Sterne-Generals fällt immer, wenn es in Washington ein hochkarätiges Amt im Verteidigungsapparat zu besetzen gilt. Er war CIA-Chef und stolperte über eine Affäre wegen Geheimnisverrats - was als einer der Hauptgründe gilt, warum er nicht Verteidigungsminister wurde. Er bekannte sich schuldig und ist bis April auf Bewährung. Wegen Erfolgen im Irak und in Afghanistan ist er für viele in den USA ein echter Kriegsheld. Heute arbeitet er unter anderem als angesehener und vielgefragter Berater.

dpa

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