Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Politik Lafontaine ruft zur Bildung einer linken Volkspartei auf
Nachrichten Politik Lafontaine ruft zur Bildung einer linken Volkspartei auf
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:12 01.01.2018
Oskar Lafontaine am Abend der Bundestagswahl im September in Berlin. Quelle: Jan Woitas
Anzeige
Berlin

Der frühere Linke-Vorsitzende Oskar Lafontaine hat angesichts des schlechten Abschneidens der SPD bei der Bundestagswahl erneut zur Bildung einer linken Volkspartei aufgerufen.

„Wir brauchen eine linke Sammlungsbewegung, eine Art linke Volkspartei, in der sich Linke, Teile der Grünen und der SPD zusammentun“, sagte er dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ am Samstag. Ähnlich hatte er sich schon im November geäußert.

Das Parteiensystem, so wie es heute bestehe, funktioniere nicht mehr: „Wir brauchen eine Neuordnung.“ Nur so könne es wieder eine linke Machtoption geben. Die SPD kritisierte er erneut als mutlos, SPD-Chef Martin Schulz habe sich angepasst. „Das hat doch der Schulz-Hype gezeigt: Es gibt das Potenzial für eine linke Mehrheit bei den Wählern. Die Leute warten geradezu auf so eine Option.“ Aber dann sei dieses Potenzial einfach nicht abgerufen worden.

dpa

Politik „Social Credit System“ - China belohnt den Idealbürger

Wer geht brav über den Zebrastreifen? Wer verzichtet auf Pornos? Peking will es wissen – und ab 2020 jenen Bürgern Pluspunkte geben, die aus Sicht der Regierung alles richtig machen. Modernste Technik und Gesichtserkennung macht es möglich. Chinas Ziel ist der maschinenlesbare Mensch – und die totale Kontrolle.

01.01.2018

Die iranische Führung wollte mit ihrem Atomdeal die Wirtschaft des Landes stärken. Doch viele Iraner spüren davon nichts - und gehen auf die Straße. Präsident Ruhani zeigt Verständnis für das Anliegen der Demonstranten. Doch zugleich warnt er sie deutlich.

31.12.2017

Kongos Regierung hat eine vorübergehende Abschaltung des mobilen Internets und von SMS-Diensten angeordnet, um Proteste gegen Präsident Joseph Kabilas weiteren Verbleib im Amt zu verhindern.

31.12.2017
Anzeige