Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Politik Mehr als drei Millionen Briten fordern zweites EU-Referendum
Nachrichten Politik Mehr als drei Millionen Briten fordern zweites EU-Referendum
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:02 26.06.2016
Anzeige
London

Der Ruf nach einem zweiten EU-Referendum wird lauter: Mehr als drei Millionen Briten verlangen per Petition, noch einmal abstimmen zu dürfen. Allerdings dämpfen Experten die Hoffnung.

Eine zweite Volksbefragung werde es nicht geben, sagte der Wahlforscher John Curtice der britischen Nachrichtenagentur PA. Das Gesuch ans Parlament stammt aus der Zeit vor dem Referendum.

Ende Mai hatte William Oliver Healey verlangt: Sollte die Wahlbeteiligung unter 75 Prozent liegen und das Ergebnis knapper als 60 zu 40 Prozent sein, solle nochmal abgestimmt werden. Beides ist eingetreten. Nachdem das Land für den Brexit gestimmt hatte, wuchs die Zahl der Unterstützer schnell.

dpa

Mehr zum Thema

Mit den Briten hat es die EU noch nie so ganz einfach gehabt. An diesem Donnerstag können sie entscheiden, ob sie Mitglied bleiben oder dem Club der 28 lieber den Rücken kehren wollen. Manche fürchten schon einen Dominoeffekt - doch es gibt auch noch andere Sorgen.

30.06.2016

„Sind wir drin oder raus aus der EU?“, war die Frage, die britische Internet-Nutzer am Freitagmorgen besonders häufig in die Google-Suchmaschine tippten.

30.06.2016

52 Prozent für den Brexit - ist das zu wenig? Mehr als 1,5 Millionen Briten wollen angesichts des knappen Ergebnisses beim EU-Referendum noch einmal abstimmen.

03.07.2016

Der Ärger über die deutsche Armenier-Resolution in der Türkei ist groß. Ankara hat einer hochrangigen deutschen Delegation den Besuch deutscher Soldaten in Incirlik verwehrt. Das will Berlin nicht einfach hinnehmen.

27.06.2016

Russlands Wirtschaft steckt wegen westlicher Sanktion in der Krise. Um deren Auswirkungen zu mildern, wirbt Wladimir Putin bei einem Besuch in Peking um neue Kooperationen. Zahlreiche Abkommen werden geschlossen. Doch wie rund läuft es wirklich zwischen den Großmächten?

26.06.2016

Der nach dem Brexit-Referendum unter Druck geratene Labour-Chef Jeremy Corbyn hat einen seiner schärfsten Kritiker aus dem Schattenkabinett im britischen Parlament geworfen.

26.06.2016
Anzeige