Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Politik Merkel berät mit Vertretern der Zivilgesellschaft Lage in Türkei
Nachrichten Politik Merkel berät mit Vertretern der Zivilgesellschaft Lage in Türkei
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:00 23.05.2016
Anzeige
Istanbul

Kanzlerin Angela Merkel hat vor ihrem Treffen mit Präsident Recep Tayyip Erdogan ungewöhnlich lange mit Vertretern der türkischen Zivilgesellschaft über die Lage in dem Land beraten.

Bei dem Treffen am Sonntagabend in Istanbul sei es um die politische und gesellschaftliche Lage, die Kurden, die Entwicklung von Justiz und Rechtsstaat sowie um die europäisch-türkische Kooperation in der Flüchtlingspolitik gegangen, hieß es aus Teilnehmerkreisen. Auch die EU-Beitrittsverhandlungen seien Thema gewesen. Das für 60 Minuten angesetzte Gespräch dauerte insgesamt gut zwei Stunden.

Merkel tauschte sich direkt nach ihrer Ankunft in der türkischen Metropole unter anderem mit Journalisten, Wirtschaftsvertretern, Anwälten und Menschenrechtlern aus. Oppositionspolitiker oder prominente Erdogan-Kritikern nahmen nicht an dem Treffen teil.

Kritiker werfen Erdogan vor, die Pressefreiheit in der Türkei zu beschneiden und Druck auf die Justiz auszuüben. Menschenrechtsgruppen bemängeln außerdem das harte Vorgehen der Armee im kurdisch geprägten Südosten der Türkei. Sie werfen der Regierung darüber hinaus vor, syrische Flüchtlinge an der Grenze teils gewaltsam abzuweisen.

Die Kanzlerin wird am Montagnachmittag mit Erdogan über den vom Scheitern bedrohten Flüchtlingspakt der EU mit der Türkei sprechen. Zuvor nimmt sie am ersten UN-Nothilfegipfel teil.

dpa

Auf dieses Ergebnis wären sogar die Sowjets stolz gewesen: Die AKP wählt Binali Yildirim mit 100 Prozent der Stimmen zum Ministerpräsidenten der Türkei. Gefeiert wird beim Sonderparteitag aber weniger Yildirim, sondern „der Meister aller Meister“: Erdogan.

23.05.2016

Als einstiger Segelflugpilot kennt er das Gefühl des Aufstiegs. Norbert Hofer hat die Herausforderung für den politischen Höhenflug zunächst eher widerwillig angenommen.

30.05.2016

Für die AfD steht fest: Der Islam gehört nicht zu Deutschland. Vom Zentralrat der Muslime hat es dafür Kritik gehagelt. Nun wollen sich die Spitzen der rechtspopulistischen Partei und des Verbandes zusammensetzen. Die Stimmung ist alles andere als entspannt.

23.05.2016
Anzeige