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„Monsieur nüchtern“ will harte Reformen für Frankreich

François Fillon „Monsieur nüchtern“ will harte Reformen für Frankreich

Fünf Jahre diente François Fillon Präsident Nicolas Sarkozy als Premierminister - und versank nach dessen Abwahl 2012 bald selbst in der Bedeutungslosigkeit.

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Francois Fillon steht für klassische konservative Werte etwa in der Familienpolitik.

Quelle: Thomas Samson

Paris. Fünf Jahre diente François Fillon Präsident Nicolas Sarkozy als Premierminister - und versank nach dessen Abwahl 2012 bald selbst in der Bedeutungslosigkeit.

Nun tritt der nüchterne Verwaltungsrechtler mit einem Donnerschlag aus dem Schatten. Fillon ist ein Überraschungskandidat, noch vor wenigen Wochen hätte kaum jemand auf ihn gewettet. Seine Anhänger setzen auf Fillons Erfahrung sowie sein moderates, staatsmännisches Auftreten.

Fillon zog bereits mit 27 Jahren als damals jüngster Abgeordneter in die Nationalversammlung ein und bekleidete seit 1993 fünfmal einen Ministerposten. Später wurde er enger Berater von Sarkozy während dessen Präsidentschaftswahlkampf und schließlich 2007 Regierungschef. Diesen Posten konnte der auch jenseits des eigenen Lagers beliebte Politiker bis zum Ende von Sarkozys Amtszeit halten - trotz zahlreicher Meinungsverschiedenheiten mit dem Präsidenten. Im anschließenden Machtkampf mit seinem Rivalen Jean-François Copé um den Parteivorsitz zog Fillon aber den Kürzeren.

Der am 4. März 1954 im nordwestfranzösischen Mans geborene Fillon steht für klassische konservative Werte etwa in der Familienpolitik. Wirtschaftlich will er Frankreich einer Rosskur unterwerfen, um wieder wettbewerbsfähiger zu werden. Motto: Öffentliche Ausgaben runter, Rentenalter rauf - die Zeitung „Le Monde“ spricht von einer „neoliberalen Revolution“.

dpa

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