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Nachrichten Politik NS-Verbrecher müssen mit Anklage rechnen
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00:00 04.09.2013
Ludwigsburg

Knapp 70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg müssen weitere mutmaßliche NS-Verbrecher mit Anklagen vor Gericht rechnen. Die NS-Fahndungsstelle in Ludwigsburg will nach ihren Vorermittlungen 30 Verfahren an Staatsanwaltschaften in ganz Deutschland abgeben. Die örtlich zuständigen Ermittlungsbehörden müssten dann entscheiden, ob sie Anklage erheben, erklärte der Leiter der NS-Fahndungsstelle, Kurt Schrimm. Den Beschuldigten wird Beihilfe zum Mord im Konzentrationslager Auschwitz vorgeworfen. Die Untersuchungen waren nach dem Urteil gegen den KZ-Aufseher John Demjanjuk in Gang gekommen. 2011 hatte das Landgericht München Demjanjuk wegen Beihilfe zum Mord an mehr als 28 000 Menschen schuldig gesprochen.

Neben den 30 Beschuldigten, die in Deutschland wohnen, haben die Ermittler sieben weitere mutmaßliche NS-Verbrecher identifiziert, die im Ausland leben, darunter einer in Israel. Der Aufenthalt von zwei weiteren Beschuldigten konnte noch nicht genauer ermittelt werden. Ob es zur Anklage kommt, hängt von der Einschätzung der Staatsanwaltschaft ab.

OZ

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