Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Politik Beate Zschäpe soll nach Chemnitz überstellt werden
Nachrichten Politik Beate Zschäpe soll nach Chemnitz überstellt werden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:21 04.12.2018
Beate Zschäpe soll nach Sachsen zurückkehren. Quelle: Peter Kneffel/dpa
Leipzig

Die rechtsextreme Terroristin Beate Zschäpe zieht es offenbar nach Sachsen zurück. Wie die Chemnitzer Freie Presse am Dienstag mit Verweis auf Justizkreise berichtet, soll die 43-Jährige im Januar aus der Frauenanstalt des Münchner Gefängnisses Stadelheim in das Frauengefängnis nach Chemnitz überstellt werden.

Eine offizielle Bestätigung für den geplanten Transfer gibt es bisher allerdings mit Verweis auf die Persönlichkeitsrechte von Zschäpe nicht.

Bereits zu Beginn des insgesamt 430 Tage dauernden Prozesses in München gegen Zschäpe hatte sie den Wunsch geäußert, in ihre Heimat überstellt zu werden. Sollte das im Juli in München gesprochene Urteil rechtskräftig werden, ist ohnehin eine Überstellung vom Prozessort in ein anderes Gefängnis vorgesehen.

JVA in Chemnitz ist alternativlos

Die JVA in Chemnitz ist die zentrale Frauenvollzugsanstalt für Thüringen und Sachsen und käme damit als einzige in Mitteldeutschland in Frage.

Nachdem Zschäpe 1998 zusammen mit ihren Mitstreitern Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt als Terrorgruppe Nationalsozialistische Untergrund (NSU) untergetaucht waren, lebten sie unter anderem auch in verschiedenen Verstecken in Chemnitz und Zwickau.

Vor allem in Chemnitz konnte sie auf ein weit verzweigten Netzwerk von Unterstützern zurückgreifen, die den Terroristen auch Waffen besorgten. In der Zeit zwischen 2000 und 2007 ermordete der NSU zehn Menschen, verübte 43 Mordversuche, drei Sprengstoffanschläge und 15 Raubüberfälle.

Von RND/Matthias Puppe

Politik Kriminalität und Armut - Boris Palmer teilt gegen Berlin aus

Wenn der Bürgermeister von Tübingen, Boris Palmer, über Berlin spricht, fallen ihm drei Wörter ein; Kriminalität, Drogenhandel, Armut. Er komme damit als spießbürgerliche baden-württembergische Grünen-Pflanze schlicht nicht klar.

04.12.2018

Aus Sicht eines Gutachters am Europäischen Gerichtshof könnte Großbritannien den Brexit-Antrag einseitig zurückziehen und das Austrittsverfahren damit stoppen. Das oberste schottische Zivilgericht hatte den EuGH um eine entsprechende Bewertung gebeten.

04.12.2018

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hat im Wettbewerb um den CDU-Parteivorsitz Position bezogen: Er spricht sich für Annegret Kramp-Karrenbauer als künftige CDU-Vorsitzende aus. Doch auch die anderen beiden Kandidaten Merz und Spahn seien in Zukunft gefragt.

04.12.2018