Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Politik Nato kritisiert Russland für Verlegung von Iskander-Raketen
Nachrichten Politik Nato kritisiert Russland für Verlegung von Iskander-Raketen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:26 09.10.2016
Anzeige
Brüssel

Die Nato hat scharfe Kritik an der Verlegung russischer Iskander-Raketensysteme in die Exklave Kaliningrad geübt. „Mit Atomsprengköpfen bestückbare Raketen nahe der Bündnisgrenze zu stationieren, trägt nicht zum Spannungsabbau bei“, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Solche Manöver würden das Risiko von Missverständnissen und Zwischenfällen bergen.

Russland hatte am Samstag bestätigt, mit Nuklearsprengköpfen bestückbare Iskander-Raketen für Trainingszwecke in das Gebiet um das frühere Königsberg gebracht zu haben. Die russische Ostsee-Exklave grenzt unmittelbar an die Nato-Länder Polen und Litauen.

Der litauische Außenminister Linas Linkevicius vermutete, dass die jüngsten russischen Militärmanöver eine Reaktion auf die Aufrüstung der Nato in dem Gebiet sind. Das Bündnis hatte im Sommer beschlossen, erstmals in großem Stil Truppen nach Osteuropa zu verlegen. Mit diesem Schritt soll vor allem auf die Sorgen der baltischen Länder und von Polen reagiert werden. Sie fühlen sich von Russland verstärkt bedroht, seit sich der große Nachbar 2014 die ukrainische Schwarzmeerhalbinsel Krim einverleibte.

dpa

Die US-Republikaner läuten die Totenglocken für eigene Wahlkampagne. Mit seinen Beleidigungen und seinen vulgären Bemerkungen über Frauen hat sich Trump bei vielen US-Wählern endgültig disqualifiziert – auch in seinen eigenen Reihen.

09.10.2016
Politik Republikaner versagen Unterstützung - Muss Trump nun abtreten?

Dieses Vulgärvideo bringt US-Präsidentschaftskandidat in große Not: Einen Monat vor der Wahl entzieht die eigene Partei Donald Trump die Unterstützung. Nun könnte es sogar zum Putsch der Republikaner kommen.

09.10.2016
Politik Bürgerkrieg im Jemen - Luftangriff auf Trauerfeier

140 Tote, 525 Verletzte – das ist die schreckliche Bilanz eines Luftschlags im Jemen. Der Bürgerkrieg fordert immer wieder Opfer unter den Zivilisten. Nun aber scheint der Konflikt vollends zu eskalieren.

09.10.2016
Anzeige