Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Politik Parteiübergreifend harsche Kritik an Hoeneß aus der Politik
Nachrichten Politik Parteiübergreifend harsche Kritik an Hoeneß aus der Politik
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:05 21.04.2013
Anzeige
Berlin

„Uli Hoeneß war in Talkshows einer der Kronzeugen gegen Vermögensabgabe und Reichensteuer. Er war gern gesehener Gast Angela Merkels und auf CSU-Vorstandstagungen“, sagte Trittin am Sonntag. „Wir wissen nun, welche Leute Schäuble, Seehofer und Merkel mit dem Schweizer Steuerabkommen schützen wollten: inzwischen geständige Steuerhinterzieher wie Uli Hoeneß.“ Es sei daher gut, dass Rot-Grün „dieses Geldwaschabkommen“ im Bundesrat verhindert habe.

Nach der Selbstanzeige von Hoeneß wegen eines Schwarzgeldkontos in der Schweiz kritisierte auch FDP-Präsidiumsmitglied Jörg-Uwe Hahn den Präsidenten des FC Bayern München. „Es gehört schon eine große Portion Selbstgefälligkeit dazu, sich über Jahre zur moralischen Instanz des deutschen Sports aufzubauen und zeitgleich den Fiskus zu hintergehen“, sagte Hahn der Zeitung „Die Welt“ (Online am Sonntag, Print am Montag). FDP-Generalsekretär Patrick Döring sagte dem Blatt: „Generell gilt: Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt. Da muss ohne Ansehen der Person ermittelt werden.“

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Union im Bundestag, Michael Meister, sagte der „„Mitteldeutschen Zeitung“ (Montag) über den Verdacht der Steuerhinterziehung: „Der Fall ist gravierend. Hoeneß genießt in der Gesellschaft Popularität als Manager, der auch soziale Projekte vorangetrieben hat. Nun hat er vermutlich geltende Gesetze nicht nur über ein paar Tage, sondern über Jahre nicht beachtet. Das ist ein gewaltiges Problem für die Gesellschaft.“

dpa

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat zur Bekämpfung der hohen Jugendarbeitslosigkeit in europäischen Ländern wie Spanien oder Italien Lohnkostenzuschüsse aus EU-Mitteln angeregt.

21.04.2013

Rom (dpa) - Italiens Staatschef Giorgio Napolitano (87) ist mit einer satten Mehrheit wiedergewählt worden und kann gestärkt die schwere Regierungskrise angehen.

22.04.2013

Sofia (dpa) – Mitten in einer Abhöraffäre in Bulgarien haben empörte Bürger gegen rechtswidriges Belauschen der Menschen in dem EU-Land protestiert. Mit Blick auf die Neuwahl am 12. Mai forderten etwa 200 Demonstranten Ex-Innenminister Zwetan Zwetanow auf, sich ganz aus der Politik zurückzuziehen.

21.04.2013
Anzeige