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Politik Platzeck: Stasi-Erbe kein Problem
Nachrichten Politik Platzeck: Stasi-Erbe kein Problem
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00:00 02.09.2013
Potsdam

Brandenburgs früherer Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) hält das Stasi-Erbe aus der DDR nicht mehr für ein drängendes Problem in der deutschen Politik. „Das ist kein Thema, das wirklich politikrelevant ist“, sagte Platzeck dem „Tagesspiegel“. Für die ostdeutsche Geschichte sei es weitgehend aufgearbeitet.

Platzeck verwies auf Brandenburg, wo die rot-rote Koalition 2009 von Stasi-Enthüllungen bei der Linken erschüttert worden war. „Ich glaube, im nächsten Parlament sind wir hochgradig gefeit, dass da noch jemand ist, der eine Stasi-Vergangenheit hat“, sagte Platzeck.

Mittlerweile habe man in Brandenburg „einen Aufarbeitungsstand, der auch Vorbildcharakter hat“, sagte Platzeck der Zeitung. „Er gibt uns die Freiheit zu sagen: Das Thema ist im Wesentlichen durch.“

Ein ganz anderes Gewicht haben für Platzeck die Probleme mit dem Hauptstadtflughafen BER. „Es gibt wohl nichts, was mich in meinem Leben mehr geärgert hat und immer noch ärgert als die mehrfach verschobene Eröffnung des Flughafens“, sagte Platzeck der „Berliner Morgenpost“.

Nach seinem Rückzug aus gesundheitlichen Gründen als Ministerpräsident und SPD-Landeschef will Platzeck über das Jahr 2014 hinaus weiter politisch aktiv bleiben. „Die Sechs-Tage-Woche als Abgeordneter traue ich mir zu. Ich habe zu Hause auch lediglich versprochen, dass der Sonntag künftig Frau, Kindern und Enkeln gehört“, sagte er. Das Problem sei vorher der Dauerdruck gewesen, der aus drei Ämtern erwachsen sei. „Außerdem fühle ich mich der Uckermark und meinem Wahlkreis eng verbunden.“ In der neugewonnenen Freizeit will der ehemalige Regattasegler auch mal wieder eine Segelleine in die Hand nehmen oder ins Theater gehen.

OZ

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