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Nachrichten Politik Russland verlegt starke Einheiten auf die Krim
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00:00 27.03.2014
Sewastopol

Nach dem international nicht anerkannten Anschluss der Krim will Russland seine Militärpräsenz auf der strategisch wichtigen Halbinsel massiv verstärken. Geplant sei, bis 2016 mehrere Überschallbomber vom Typ Tupolew Tu-22M3 (Nato-Code: Backfire-C) sowie Jagdflugzeuge auf die Krim zu verlegen. Das meldete die Agentur Interfax unter Berufung auf namentlich nicht genannte Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums in Moskau. Zuvor müssten aber die Luftstützpunkte Gwardejskoje bei Simferopol und Katscha bei Sewastopol ausgebaut werden, hieß es.

„Die Notwendigkeit für diese Flugzeuge im Süden war immer gegeben, aber jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, dass sie auf die Krim zurückkehren, die früher als „unsinkbarer Flugzeugträger“ bekannt war“, zitierte Interfax einen Ministeriumsmitarbeiter. Geplant sei zudem die Stationierung von Seeaufklärern und U-Boot-Jägern auf der von der Ukraine abtrünnigen Halbinsel. 2017 soll dann auch ein neuer Hubschrauberträger in Sewastopol ankern. Die Hafenstadt soll zum neuen Hauptstützpunkt der legendären russischen Schwarzmeerflotte ausgebaut werden. Russische Soldaten hatten zuvor gewaltsam die letzten von Ukrainern gehaltenen Stützpunkte auf der Krim übernommen. Nun wehe über allen 193 Militäreinrichtungen der Halbinsel die russische Flagge. Zudem beschlagnahmte Russland 51 der einst 61 Schiffe der ukrainischen Marine. Die übrigen Einheiten setzten sich ab.



OZ

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